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[Inhalt] RTFC Hypertext-Compiler   [Inhalt] 2.5 Richtlinien für Autoren   [Verzeichnis] Index

[Inhaltsverzeichnis]

2.5.1 Technische Randbedingungen

Überschriften
  • Verwenden Sie für Überschriften ausschließlich die Formate "Überschrift 1" bis "Überschrift 6" oder andere Formatvorlagen der Gliederungsebenen 1 bis 6.
  • Überschriften sollten nicht länger als 100 Zeichen sein (kurze und prägnante Überschriften sind für die Navigation im Dokument besser als lange).
  • Es sollte keine Duplikate bei Überschriften geben, um Verwechslungen beim Verlinken der Seiten zu vermeiden. Die Nummerierung von Überschriften ist für deren Eindeutigkeit nicht hinreichend.
  • Die Nummerierung von Überschriften sollte vom Textverarbeitungsprogramm erledigt werden. Durch die Konvertierung oder das Verbinden mehrerer Dokumente können zusätzliche Abschnitte entstehen, so dass eine manuelle Nummerierung unbrauchbar wird.
  • Kommata und Semikola gelten standardmäßig als Trennzeichen, so dass die entstehenden Teilüberschriften als separate Verweistexte für Hyperlinks herangezogen werden können.
  • Überschriften dürfen keine Hyperlinks enthalten.
  • Leerzeilen sollten nicht als Überschrift formatiert werden, damit beim Erweitern der Dokumente nicht unbeabsichtigt neue Überschriften entstehen.
  • Überschriften in Tabellen können Probleme bei der Konvertierung mit sich bringen und sollten vermieden werden.

25 Hinweis: 
Microsoft Word kann Texte aufgrund Ihrer Formatierung automatisch mit bestimmten Formatvorlagen verbinden. Wenn Sie einen Text wie eine Überschrift formatieren, wird die entsprechende Formatvorlage automatisch auf den betreffenden Absatz angewendet. Um dies zu vermeiden, sollten Sie die dafür verantwortliche Option ausschalten. Wählen Sie dazu den Menüpunkt "Extras / AutoKorrektur..." bzw. "Autokorrektur-Optionen..." und deaktivieren Sie in der Registerkarte "AutoFormat während der Eingabe" die Option "Überschriften" (Word 97/2000) bzw. "Integrierte Formatvorlagen für Überschriften" (Word 2002 oder höher).

Tipp: 
Sie können die Gliederung Ihrer Dokumente in Microsoft Word leicht überprüfen, indem Sie in die Gliederungsansicht wechseln und die Anzeige auf Überschriften reduzieren. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Online-Hilfe zu Microsoft Word.

Layout und Formatvorlagen
  • Absatzmarken (Zeilenwechsel mit der Return-Taste) darf es nur am Ende eines Absatzes geben. Verwenden Sie niemals die Return-Taste am Zeilenende wie bei einer Schreibmaschine!
  • Verwenden Sie die Funktionen der Textverarbeitung für Einzüge. Leerzeichen und Tabulatoren sind hierfür ungeeignet. Mehrere Leerzeichen hintereinander sind in keinem Zusammenhang sinnvoll!
  • Verwenden Sie die Funktionen der Textverarbeitung zur Gliederung und Nummerierung anstelle eigens formatierter oder nummerierter Texte.
  • Verwenden Sie für den Seitenumbruch und die Absatzkontrolle keinesfalls Leerzeilen, sondern ebenfalls die Funktionen des Textverarbeitungsprogramms. Vermeiden Sie so mehrere aufeinanderfolgende Leerzeilen.
  • Verwenden Sie für tabellarische Darstellungen Tabellen anstelle von Tabulatoren. Verzichten Sie auf verbundene oder geteilte Tabellenzellen − sie können nicht immer originalgetreu umgesetzt werden.
  • Verwenden Sie keine Positionsrahmen (Vorsicht beim Einfügen von Objekten - dabei werden u. U. automatisch Positionsrahmen vom Textverarbeitungsprogramm verwendet).
  • Kopf- und Fußzeilen aus Dokumenten werden meist nicht übernommen. Sie sollten daher keine für das Verständnis der Dokumente relevanten Informationen enthalten.

Grafiken
  • Geben Sie möglichst immer Alternativtexte für Grafiken ein. Markieren Sie dazu in Microsoft Word die entsprechende Grafik und geben Sie den Text über "Format" / "Grafik" oder "Objekt", Registerkarte "Web" ein.
  • Wenn Sie Grafiken mit dem Dokument verknüpfen, müssen diese im gleichen Verzeichnis wie das Dokument gespeichert werden. Sonst werden die Grafiken nicht mehr gefunden, wenn Dokument und Grafiken in ein anderes Verzeichnis verschoben wurden.
  • Für HTML können Sie PNG- oder JPEG-Grafiken mit dem Dokument verknüpfen (das GIF-Format ist patentrechtlich geschützt und daher nicht für Veröffentlichungen zu empfehlen).
    Grundsätzlich gilt: halten Sie Grafiken klein um lange Ladezeiten und unnötig große Dateien zu vermeiden.
  • Verwenden Sie nur dann eine hohe Farbtiefe, wenn dies unbedingt notwendig ist (z. B. bei Farbfotos). Bei Screenshots genügt i. d. R. eine Farbtiefe von 256 Farben. Wenn Ihre Grafiken eine höhere Farbtiefe haben, müssen Sie bei manchen Formaten mit Falschfarben rechnen (z. B. bei Windows Help).
  • Sie sollten Grafiken nicht in Microsoft Word für Windows zuschneiden, da dies bei der Grafikkonvertierung ignoriert wird.
  • Verwenden Sie keine Positionsrahmen und Grafiken, die von Text umflossen werden. Verwenden Sie stattdessen Tabellen zur Positionierung von Grafiken neben Text.

26 Querverweise
Verwenden Sie in Querverweisen möglichst keine Bezüge auf Seitenzahlen, Abschnittsnummern oder andere Elemente, die es in der Zieldatei nicht geben wird. Ideal sind Verweise auf eine Kapitel- oder Abschnittsüberschrift.

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Erstellt: 01.12.2010 19:00   Aktualisiert: 01.10.2022 08:00
Autor: Dipl.-Ing. (FH) W. Hubert
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