RTFC Homepage 

  Home  
  Wegweiser  
  Braille  
  Daisy  
  Download  
  Kontakt  
  Datenschutz  
  Impressum  

  Inhalt  
  Index  
  Suche  

[RTFC Logo]
[Wegweiser]

Änderungsgeschichte des Hypertext Compilers

Version 
Änderungen
8.05 
Juli 2018
Neu: 
die Kürzungsprofile für das Lehrbuch "Kurzschrift in Kürze" von Hans Klemm wurden in Übereinstimmung mit der überarbeiteten Auflage von 2018 ins Programm aufgenommen (nur bei der Professional Edition). Diese Auflage berücksichtigt die Änderungen aus dem aktuellen System der deutschen Brailleschrift. Damit entfallen die Kürzungsprofile der bisherigen Ausgabe.
Neu: 
diese Version unterstützt erstmals den "E-Buch-Standard 16" des Arbeitskreises Medienzentren, der im Auftrag der Bundesfachkommission für die Überprüfung von Lehr und Lernmitteln für den Unterricht blinder und sehbehinderter Schülerinnen und Schüler erarbeitet wurde. Der Standard ist für die Übertragung von Schulbüchern sowie von Zentralen Prüfungen und anderen schriftlichen Leistungsfeststellungen im Rahmen des Nachteilsausgleichs ausgelegt. Er zielt darauf ab, die Qualität elektronischer Unterrichtsmaterialien auf einem standardisierten Niveau sicherzustellen und durch eine einheitliche Gestaltung den bundesweiten Austausch und die mehrfache Verwendung dieser Dokumente zu erleichtern. Der aktuelle Standard wird ebenso wie der frühere "E-Buch-Standard 07" nur von der RTFC Professional Edition unterstützt.
Neu: 
das Meta-Zeichen "\r" wurde für die Angabe manueller Zeilenwechsel mit Hilfe bestimmter Braille-Tags hinzugefügt. Mit dem Braille-Tag "Ungekürzter Text" kann es beispielsweise verwendet werden, um mehrzeilige Überschriften in reinem Text und Blindenschrift unabhängig vom Quelldokument zu realisieren. Die Umsetzung ist wie bei manuellen Zeilenwechseln aus dem Quelldokument von der Option "Mehrzeilige Überschriften im Textkörper" aus dem Bereich "Überschriften" im Textprofil abhängig.
Bug-Fix: 
einzelne Zeichen oder kurze Zeichenfolgen nach einer Nummer innerhalb einer nummerierten Liste in Blindenschrift konnten als Maßeinheit interpretiert werden. Dadurch konnte es beispielsweise vorkommen, dass der Leerraum nach der Zahl entfiel und stattdessen ein Kleinschreibungspunkt 6 gesetzt wurde.
Bug-Fix: 
geschützte Leerzeichen nach allgemein gebräuchlichen Abkürzungen wie "St.", "Dr." oder "Mr." Wurden in Blindenschrift anders behandelt als normale Leerzeichen. Dadurch Konnte es beispielsweise vorkommen, dass für "St." In Eigennamen die Lautgruppenkürzung für "ST" verwendet wurde.
Bug-Fix: 
das Leerzeichen vor einem Bis- oder Streckenstrich, sowie einem Gedankenstrich entfällt in Blindenschrift jetzt auch dann, wenn es sich um ein geschütztes Leerzeichen handelt.
Bug-Fix: 
das neue Großschreibzeichen für Binnengroßschreibung in Blindenschrift wurde aufgrund der Silbentrennung manchmal nicht ausgenutzt, wo es sinnvoll gewesen wäre.
Bug-Fix: 
die automatische Erkennung von Versalien (Dauergroßschreibung) in Blindenschrift hat einzelne Zeichen oder kurze Zeichenfolgen in Kleinschreibung nicht erkannt, sofern diese als allgemein gebräuchliche Abkürzungen oder Maßeinheiten interpretiert werden konnten.

8.04 
Dezember 2017
Neu: 
diese Version unterstützt erstmals das System der deutschen Brailleschrift nach den Beschlüssen vom 14. November 2015 in Frankfurt a. M., das am 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist. Darin enthalten ist auch das System der Mathematikschrift in der Deutschen Brailleschrift nach den Beschlüssen vom 30. November 2013 in Basel.
Neu: 
diese Version wurde für die Nutzung von JAWS 2018 angepasst. Die Versionsnummer von JAWS richtet sich jetzt immer nach dem Jahr, in dem es veröffentlicht wird. Dadurch hat sich auch die Namensgebung für die Einstellungsverzeichnisse von JAWS geändert und musste im RTFC Setup angepasst werden.
Verbesserung: 
die minimale Seitenlänge, die man im Textprofil von RTFC einstellen kann, beträgt jetzt 5 Zeilen. Damit ist die Minimalgröße für eine Datei in Blindenschrift 10 Zeichen x 5 Zeilen. Bei dieser Einstellung kann es jedoch zu Darstellungsproblemen kommen, wenn man alle Optionen für "Überschriften" und "Kopf- und Fußzeilen" in RTFC ausreizt, weshalb dieses Format ausschließlich Spezialanwendungen vorbehalten bleibt.
Bug-Fix: 
gegliederte Zahlen wurden in Blindenschrift fälschlicherweise mit gesenkten Zahlen dargestellt, wenn davor ein Satzzeichen stand.
Bug-Fix: 
das Inhaltsverzeichnis konnte im Zwischenformat "Rich Text Braille" nicht beliebig platziert werden, indem eine "Überschrift 1" mit Namen "Inhaltsverzeichnis" im Dokument eingefügt wurde.
Bug-Fix: 
wenn ein Rahmen mit einem Braille-Tag oder einem E-Buch-Tag definiert wurde und nach dem Ende-Tag keine Leerzeile folgte, wurde der untere Rahmen falsch umgesetzt, so dass die eingestellte Zeilenlänge in reinem Text und Blindenschrift überschritten wurde.
Bug-Fix: 
bei der Umwandlung von Word-Dokumenten, die von einem Apple Macintosh Computer stammten, wurden die Umlaute nicht korrekt dargestellt, wenn als Ausgabeformat "Rich Text Format" gewählt wurde.
Bug-Fix: 
bei aktiver Silbentrennung konnte es abhängig von der Codeformatierung zu Zeilenumbrüchen innerhalb von HTML/XML-Tags kommen, wodurch die Wohlgeformtheit der HTML/XML-Dateien zerstört wurde.

8.03 
Juli 2017
Neu: 
diese Version unterstützt die Brailledrucker Columbia und Delta von ViewPlus. Beide drucken mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Zeichen pro Sekunde im Duplexdruck. Der Columbia arbeitet mit Endlospapier, der Delta druckt auf Einzelblätter vom Stapel. RTFC unterstützt diese Drucker im Legacy Mode zum Drucken von Punktschrift und nicht zum Drucken von Grafiken. Dies bleibt der seitens ViewPlus mitgelieferten Tiger Software Suite (TSS) vorbehalten, die intern ebenfalls mit dem Braille-Modul von RTFC arbeitet.
In Zusammenarbeit mit ViewPlus Germany haben wir auch die Ansteuerung der übrigen ViewPlus-Drucker überarbeitet, so dass keine manuelle Einrichtung mehr erforderlich ist. Die Ansteuerung funktioniert jetzt unabhängig von den Einstellungen im Druckertreiber und das Laden einer eigenen Brailletabelle entfällt. Die Drucker werden von RTFC über USB oder aufgrund der Bezeichnung des Treibers automatisch erkannt.
Neu: 
diese Version unterstützt den neuen Brailledrucker FanFold-D V5 von Index Braille AB. Dabei handelt es sich um einen Produktionsdrucker für die Verarbeitung von Endlospapier im Duplexdruck. Die Funktionalität des Druckers entspricht weitgehend dem Index Basic-D V5, jedoch mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 1000 Seiten pro Stunde. Der Drucker wird von RTFC über USB oder aufgrund der Bezeichnung des Treibers automatisch erkannt.
Neu: 
diese Version unterstützt die neuen Brailledrucker Romeo 60 und Juliet 120 der Firma Enabling Technologies. Dabei handelt es sich um eine neue Generation von Druckern, die im Funktionsumfang den Druckern der Firma Index Braille AB entsprechen. Anstelle des früheren Ziffernblocks zum Ändern von Einstellungen verfügen die neuen Modelle über ein Bedienfeld, wie man es von den Index-Druckern her kennt. Der Romeo 60 druckt einseitig, der Juliet 120 doppelseitig auf Endlospapier. Dabei steht die Bezeichnung "60" bzw. "120" für die jeweilige Druckgeschwindigkeit in Zeichen pro Sekunde. Die Drucker werden von RTFC über USB oder aufgrund der Bezeichnung des Treibers automatisch erkannt.
Neu: 
mit der Option "Schwarzschrift-Seitenübergang mit Seitenzahl angeben" kann das bislang recht unscheinbare Zeichen für den Seitenübergang (Punkte 2, 3) alternativ durch eine punktierte Linie dargestellt werden (Punkt 3 wiederholt), die mit der jeweiligen Schwarzschrift-Seitenzahl endet. Die punktierte Linie geht unabhängig von der Formatierung des umgebenden Textes immer über die gesamte Breite der Punktschrift-Seite und ist somit leicht auffindbar.
Neu: 
für den Textimport wurde die Option "Allein stehende Seitenzahlen importieren" hinzugefügt. Sie erleichtert die Arbeit beim Umsetzen gescannter Bücher, die im TXT-Format gespeichert wurden. Mit dieser Option werden Seitenzahlen aus der Fußzeile eines Buches erkannt und in Braille-Tags für Schwarzschrift-Seitenzahlen umgewandelt. Seitenwechsel werden dabei ggf. entfernt. Diese Einstellmöglichkeit finden Sie in den Programmoptionen des Hypertext-Assistenten, Registerkarte "Textimport". Die Option ist im Importprofil "Standard (gescanntes Buch)" aktiv. Im Gegensatz dazu steht das Importprofil "Standard mit Seitenwechseln (gescanntes Buch)", bei dem Seitenzahlen entfernt werden und stattdessen die Seitenwechsel-Zeichen erhalten bleiben. Auch nach einem Import mit diesem Profil können Braille-Tags für Seitenzahlen erzeugt werden, indem nachträglich die Funktion "Seitenwechsel ersetzen" aus dem Dialog "Braille-Tag einfügen" angewendet wird. Dies erfordert aber einen zusätzlichen Arbeitsschritt.
Verbesserung: 
die Erkennung von Überschriften in TXT-Dateien wurde verbessert. Insbesondere die Option "Überschriften aufgrund von Satzzeichen erkennen" arbeitet jetzt zuverlässiger. Dadurch wurde auch der Import von PDF-Dateien und der Fachzeitschriften "c't" und "iX" aus dem SB-Abo des Heise Zeitschriften Verlags wesentlich verbessert.
Verbesserung: 
In den Darstellungsoptionen für Schriftklassen kann jetzt explizit "Mathematikschrift" als "Grad der Kürzung" gewählt werden. Dadurch wird die Umwandlung im mathematischen Modus durch Schriftklassen vereinfacht.
Verbesserung: 
In den Darstellungsoptionen für "Hervorhebungen" kann jetzt zusätzlich "Schreibschrift" als Zeichenattribut gewählt werden. Damit werden alle typeform indicators von "Unified English Braille" unterstützt.
Bug-Fix: 
wenn in einem Quelldokument Leerzeichen durch Unicode dargestellt wurden (z. B. für den Leerraum nach Aufzählungszeichen), konnte das Zieldokument nach einer Umwandlung ins RTF-Format nicht geöffnet werden.
Bug-Fix: 
wenn eine zentrierte oder rechtsbündige Überschrift in reinem Text und Blindenschrift in einem Rahmen stand, wurden die linken und rechten Rahmenteile nicht korrekt dargestellt.

8.02 
April 2017
Neu: 
diese Version unterstützt erstmals das Braille-System "Unified English Braille" nach den Regeln des International Council on English Braille (ICEB) aus dem Jahre 2013 (Second Edition).
Neu: 
mit den Braille-Tags "Text am Anfang des Inhaltsverzeichnisses" und "Text am Ende des Inhaltsverzeichnisses" kann jetzt zusätzlicher Text in das von RTFC generierte Inhaltsverzeichnis für reinen Text und Blindenschrift eingebracht werden. Der Text wird ins aktuelle Ausgabeformat umgewandelt. Im Text können bestimmte Meta-Zeichen verwendet werden, die in der Online-Hilfe zur RTFC Word-Integration dokumentiert sind.
Neu: 
bei den Meta-Zeichen zur Ankündigung von Tabellenzellen in Blindenschrift kann jetzt auch das Dollar-Zeichen "$" verwendet werden, um die Spaltenüberschrift vor einer Tabellenzelle wiederzugeben.
Verbesserung: 
die Barrierefreiheitsprüfung wurde im Hinblick auf Zeichenattribute, Gedankenstriche, Auslassungspunkte und Tabellen verbessert. So werden jetzt z. B. auch leere Tabellenzeilen gemeldet.
Verbesserung: 
wenn die Option "Absatzformatierungen aus dem Dokument übernehmen" deaktiviert ist, werden Aufzählungen und Nummerierungen bei einer Konvertierung über das Zwischenformat "Rich Text Braille" genau so umgesetzt wie bei einer direkten Konvertierung ins BRL-Format. Absätze mit hängendem Einzug werden jetzt immer als solche übernommen. Die Listenformatierung kann nur noch mit dem Braille-Tag "Listenformatierung ignorieren" linksbündig dargestellt werden.
Verbesserung: 
die Darstellung von Passagen mehrerer Wörter in Großschreibung mit einem An- und Abkündigungszeichen in Blindenschrift kann jetzt mit dem Steuerzeichen für eine Wortfuge unterbrochen werden. Dies kann in Fällen genutzt werden, in denen die Lesbarkeit oder Ästhetik des Textes leidet und eine alternative Darstellung gemischter Groß-/Kleinschreibung wünschenswert ist.
Verbesserung: 
die Darstellung ganzzahliger Brüche mit Zahlen in gesenkter Schreibweise, sowie der mathematische Schrägstrich für die Division in Blindenschrift kann jetzt mit dem Steuerzeichen für ein Kürzungsverbot verhindert werden. Steht das Kürzungsverbot vor dem Schrägstrich, so wird immer der Schrägstrich aus dem Literaturbraille verwendet.
Verbesserung: 
das Kürzungsverbot in Blindenschrift gilt ab dieser Version auch für Sonderzeichen. So kann jetzt ein Vollzeichen erzeugt werden, indem man ein Prozentzeichen mit vorangestelltem Kürzungsverbot schreibt.
Verbesserung: 
bei der Sprachsynthese werden Bindestriche in Internet- und E-Mail-Adressen jetzt als "Minus" vorgelesen, so dass diese Adressen für den Zuhörer klar werden. Außerdem wurde die verbale Aussprache von Rechenoperationen verfeinert, so dass jetzt viele mathematische Ausdrücke - auch mit Währungsangaben - korrekt vorgelesen werden.
Verbesserung: 
die spanische Übersetzung der grafischen Oberfläche wurde komplett überarbeitet, so dass Anwender aus dem spanischen Sprachraum ihre Freude daran haben werden. Die Sprache kann ab der Personal Edition in den Programmoptionen, Register "Allgemein" über die Schaltfläche "Landeseinstellungen" umgestellt werden. Wenn Sie mit der eingebauten Sprachausgabe arbeiten und die spanischen Stimmen Noelia und Pablo installiert haben, werden mit der Sprachumschaltung automatisch auch die Stimmen gewechselt.
Bug-Fix: 
bei der Sprachsynthese konnte es vorkommen, dass Dezimalzahlen mit führenden Nullen wie z. B. "0,1565" fälschlicherweise wie Telefonnummern ausgesprochen wurden, also ohne Komma in Zweiergruppen gegliedert. Diese werden jetzt korrekt als Dezimalzahlen erkannt.
Bug-Fix: 
falls in einem Tabellenprofil Zeilenwechsel mit dem Meta-Zeichen "\n" angegeben wurden, wurden diese abhängig von der Option "Leerzeile nach Absätzen übernehmen" umgesetzt. Jetzt werden die Zeilenwechsel bedingungslos übernommen.
Bug-Fix: 
wenn ein Absatz im Quelldokument mit einem rechten Einzug formatiert wurde, haben die Optionen für den Erstzeileneinzug im Zwischenformat "Rich Text Braille" nicht funktioniert.
Bug-Fix: 
bei der Druckererkennung wurden der Index BrailleBox V5 die falschen Escape-Sequenzen zugeordnet, weil deren Name nicht erkannt wurde.
Bug-Fix: 
bei der Teilkurzschrift konnte es in Version 8.01 zu Kürzungsfehlern kommen, die insbesondere im Bereich der Lautgruppen für Wörter auffielen.
Bug-Fix: 
bei der Blindenschrift-Rückübersetzung wurden Zeilen mit einem sich wiederholenden Zeichen nicht in die unter Windows übliche ANSI-Zeichentabelle zurückübersetzt, wenn eine BRL-Datei selbst nicht mit der ANSI-Brailletabelle codiert war. Dies fiel insbesondere bei Unterstreichungen von Überschriften auf.
Bug-Fix: 
bei der Konvertierung von Textdateien wurden geschweifte Klammern fälschlicherweise in Backslashes konvertiert.
Bug-Fix: 
bei der Konvertierung in Blindenschrift wurden geschützte Leerzeichen am Zeilenanfang fälschlicherweise in die BRL-Datei übernommen, wenn die Option "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" aktiv war.

8.01 
April 2016
Neu: 
mit dem Ausgabeformat "Daisy 2.02 Text" können jetzt auch Daisy-Hörbücher vom Typ 6 erzeugt werden. In diesem Format wird der Volltext umgesetzt, aber keine Audiodateien erzeugt. Solche "Nur-Text-Bücher" können auf heutigen Daisy-Playern über deren eingebaute Sprachsynthese vorgelesen werden. Sie bieten alle Navigationsmöglichkeiten eines Daisy-Hörbuchs, benötigen jedoch nur einen Bruchteil des Speicherplatzes eines Daisy Audio-Buchs.
Um die verschiedenen Daisy-Varianten besser unterscheiden zu können, wurden die bisherigen Formate in "Daisy 2.02 Audio", "Daisy 2.02 Audio mit Text" und "Daisy 2.02 Audio mit Braille" umbenannt.
Neu: 
bei der Professional Edition können Sie jetzt gemeinsame Einstellungen innerhalb einer Arbeitsgruppe verwenden, indem Sie ein Verzeichnis für Ihre Arbeitsgruppe im lokalen Netzwerk festlegen. Das Verzeichnis kann in den Programmoptionen von RTFC, Registerkarte "Verzeichnisse" konfiguriert werden. Alle Benutzer, die das gleiche Arbeitsgruppenverzeichnis verwenden, haben Aussprachelexika, Ausnahmelisten und Standardeinstellungen für die Umwandlung von Dokumenten gemeinsam.
Neu: 
im Dialog für die Barrierefreiheit innerhalb der Programmoptionen von RTFC ist ein neuer Bereich für die Tastatursteuerung hinzugekommen. Hier können sowohl Tastenkombinationen für den RTFC Document Reader und die RTFC Brailletastatur als auch weitere Optionen für die Brailleeingabe eingestellt werden. Legen Sie die Latenzzeit für die Rückübersetzung fest und schalten Sie das Tastaturecho ein oder aus. Unter der Latenzzeit versteht man die Zeitspanne, die nach einer Eingabe verstreicht, bis eine automatische Rückübersetzung durchgeführt wird. Diese Verzögerung ist notwendig, da bei der Rückübersetzung stets ganze Wörter eingegeben werden müssen. Durch das Tastaturecho werden Ihre Eingaben angesagt, auch wenn noch nichts auf dem Bildschirm erscheint.
Neu: 
die Ausnahmelisten für die Blindenschrift und die Silbentrennung können jetzt ebenso wie Aussprachelexika für die Sprachsynthese über das Internet mit anderen Benutzern geteilt werden. Anwender, die mehr als 100 Einträge in einer Ausnahmeliste definiert haben, werden gefragt, ob sie ihre Ausnahmen auch anderen Benutzern zur Verfügung stellen wollen. Die Ausnahmelisten werden per E-Mail an den RTFC Server versandt, Korrektur gelesen und ins nächste Release von RTFC übernommen. Dadurch wird der Wortschatz des Braille-Moduls und der Silbentrennung ständig erweitert.
Neu: 
der integrierte Druckertreiber unterstützt jetzt die Drucker der Baureihe V5 von Index Braille AB. Dabei handelt es sich um die Weiterentwicklung der bekannten V4-Modelle Braille Box, Everest-D und Basic-D.
Neu: 
die Barrierefreiheitsprüfung kann jetzt auch aus der Programmgruppe von RTFC im Startmenü oder Startbildschirm von Windows aufgerufen werden. Dies ermöglicht Anwendern, die Microsoft Word nicht installiert haben, die Prüfung auf Dateien aus anderen Textverarbeitungsprogrammen im RTF-Format anzuwenden.
Verbesserung: 
die Barrierefreiheitsprüfung wurde in zahlreichen Details verbessert. So werden jetzt auch Wasserzeichen und umfangreiche Kopf- und Fußzeilen erkannt und gemeldet.
Verbesserung: 
das Tastaturecho bei der Blindenschrifteingabe sagt jetzt alle Zeichen einschließlich des Großschreibzeichens in ihrer Bedeutung für den jeweiligen Grad der Kürzung an. Das gilt auch beim Löschen der Zeichen mit der Rückschritttaste (Backspace), solange ein Wort noch nicht rückübersetzt wurde und sich noch im internen Puffer befindet. Das Löschen der Zeichen findet in diesem Stadium noch im internen Puffer statt und kann nicht von Screenreadern anderer Hersteller erfasst werden.
Verbesserung: 
eine Umwandlung in Teilkurzschrift ist jetzt auch mit der Option "Für manuelle Bearbeitung vorbereiten" im Hypertext-Assistent möglich, wenn als Ausgabeformat "Blindenkurzschrift" gewählt wurde.
Verbesserung: 
in den Ausnahmelisten für Braille-Kürzungen kann jetzt auch die jeweilige Stellung im Wort hinter einer Ausnahme angegeben werden. Mit den Zeichen "l", "m", "r" und "w" können Sie angeben, ob eine Ausnahme nur am Wortanfang, mitten im Wort, am Wortende oder nur bei ganzen Wörtern gelten soll.
Verbesserung: 
die Darstellung von Zahlen in gesenkter Schreibweise in Blindenschrift kann jetzt mit dem Steuerzeichen für ein Kürzungsverbot verhindert werden. Auf diese Weise ist es möglich, gesenkte Zahlen am Satzende zu vermeiden, während Zahlen an anderen Stellen im Satz ggf. trotzdem als gesenkte Zahlen umgesetzt werden.
Verbesserung: 
in der Kommandozeile von RTFC können jetzt überall dort, wo Dateipfade verlangt werden, auch Umgebungsvariablen wie beispielsweise %APPDATA% eingesetzt werden. Dadurch können Skripte zum Aufruf von RTFC geschrieben werden, die benutzer- und systemunabhängig sind.
Bug-Fix: 
bei den Formaten bzw. Vorlagen "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille" wurden mehrere aufeinanderfolgende Leerzeichen u. U. gestaucht, so dass man mehr Zeichen pro Zeile eingeben konnte als durch das Textprofil vorgegeben wurden.
Bug-Fix: 
wenn die Sprache für die Bedienung des Programms auf "Englisch" umgestellt wurde, erschien mit dem Schalter "Hilfe" bzw. mit <F1> trotzdem die deutsche Online-Hilfe.
Bug-Fix: 
bei der Index Braille Box V4 wurde das Papierformat "A3 quer" beim Broschürendruck nicht als "A3" erkannt, wodurch die Papiergröße fälschlicherweise als zu klein gemeldet wurde. Die Braille Box unterscheidet nicht zwischen "A3" und "A3 quer", folglich gilt beim Broschürendruck analog zum Index Everest-D V4 das Format "A3".
Bug-Fix: 
beim RTFC Braille-Konverter konnte es beim Systemstart und während der Benutzung der RTFC Dialoge zu OLE-Fehlermeldungen kommen, die sich jedoch nicht auf die Braille-Konvertierung ausgewirkt haben.

8.0 
Juli 2015
 
Release von Version 8 mit Unterstützung für Windows 10, Office 2016 und neuen Funktionen wie der Barrierefreiheitsprüfung.

7.16 
Juli 2017
 
Entspricht Version 7.15 einschließlich aller Bug-Fixes, die für Version 8.03 gemacht wurden.

7.15 
April 2017
 
Entspricht Version 7.14 einschließlich aller Bug-Fixes, die für Version 8.02 gemacht wurden.

7.14 
November 2016
 
Entspricht Version 7.12 einschließlich aller Bug-Fixes, die für Version 8.01 gemacht wurden.

7.12 
November 2015
Neu: 
der integrierte Druckertreiber unterstützt jetzt die Drucker Elite und Premier von ViewPlus. Dabei handelt es sich um Braille-Produktionsdrucker mit einer Druckgeschwindigkeit von 200 bzw. 100 Zeichen pro Sekunde und den bekannten Tiger-Grafikfähigkeiten. RTFC unterstützt diese Drucker im Legacy Mode zum Drucken von Punktschrift und nicht zum Drucken von Grafiken. Dies bleibt der seitens ViewPlus mitgelieferten Tiger Software Suite (TSS) vorbehalten, die intern ebenfalls mit dem Braille-Modul von RTFC arbeitet.
Neu: 
die Unterstützung für den Screenreader Cobra der Firma BAUM wurde für Cobra Version 11 angepasst.
Neu: 
mit dem neuen Braille-Tag "Kürzungsprofil" kann eines der integrierten Kürzungsprofile oder ein auf dem Computer vorhandenes benutzerdefiniertes Kürzungsprofil ausgewählt werden. Der nachfolgende Text wird dann mit dem entsprechenden Kürzungsvorrat übersetzt. Dieses Braille-Tag eignet sich zum Verfassen von Kurzschriftfibeln, die Lektionen mit unterschiedlichen Kürzungsgraden enthalten.
Verbesserung: 
bislang wurden die Ankündigungszeichen für Tabellenzellen generell von Leerzeichen umgeben, wenn sie mitten in einer Zeile auftreten. Falls ein Satzzeichen als Ankündigungszeichen verwendet wird, entfällt jetzt das Leerzeichen vor dem Satzzeichen. Falls eine Klammer oder ein Anführungszeichen als Ankündigungszeichen verwendet wird, entfallen beide Leerzeichen. Wird eine Klammer oder ein Anführungszeichen als Ankündigungszeichen für eine Tabellenzeile verwendet, so wird am Zeilenende automatisch das passende Schlusszeichen ergänzt.
Verbesserung: 
in den Formaten "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille" wird jetzt die Option für den Erstzeileneinzug berücksichtigt. Dies erleichtert die Arbeit mit der Silbentrennung erheblich, da der Zeilenumbruch nun dem Endresultat näher kommt. Außerdem wurde die Übertragung von Aufzählungen und Nummerierungen, sowie von Tabellen überarbeitet, um abweichende Ergebnisse bei einer Konvertierung über eines der Zwischenformate gegenüber einer direkten Konvertierung zu vermeiden.
Verbesserung: 
wenn eine Schwarzschrift-Seitenzahl als Braille-Tag oder in doppelten runden Klammern am Ende eines Absatzes angegeben wird, erscheint das Zeichen für den Schwarzschrift-Seitenwechsel in Braille jetzt ebenfalls am Ende, sofern die Seitenangabe nicht von Leerzeichen benachbart wird und es sich nicht um eine Überschrift handelt.
Verbesserung: 
bei den Braille-Tags "Seitenwechsel ersetzen" und "Seitenumbruch durchführen" kann jetzt auch eine negative Startseite angegeben werden. Negative Zahlen geben den Vorspann ohne Seitenzahlen an. Braille-Tags für Schwarzschrift-Seitenzahlen werden erst nach dem Vorspann, beginnend mit Seite 1, eingefügt.
Verbesserung: 
für die Ansicht im Braille-Viewer kann der Zoomfaktor jetzt im Bereich von 20 % bis 200 % gewählt werden.
Verbesserung: 
die Erkennung der Seitenlänge im Braille Viewer funktioniert jetzt speziell für einseitige Ausdrucke zuverlässiger. Auch bei Texten, in denen viele Zahlen vorkommen (z. B. mathematische Gleichungen oder Zugverbindungen) wird die Seitenlänge korrekt erkannt.
Bug-Fix: 
in Netzwerkumgebungen, in denen ein Benutzer mit mehreren Benutzerkonten arbeitet, wurden die Vorlagenverzeichnisse von Microsoft Word nicht bei allen Konten gefunden. Dies führte zu Fehlermeldungen beim Erzeugen der Vorlagen "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille", die jeweils beim Speichern der Standardeinstellungen aus dem Braille-Menü in Word aktualisiert werden. RTFC merkt sich die Verzeichnisse jetzt mit Umgebungsvariablen, so dass die Pfade benutzerunabhängig sind.
Bug-Fix: 
wenn Dateien in den Formaten "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille" erzeugt wurden, konnte der RTFC Document Cache in einen inkonsistenten Zustand geraten. Infolgedessen war es dem Zufall überlassen, ob nach einer Umwandlung der Originaldatei oder der davon abgeleiteten Datei die eine oder andere aus dem Cache geladen wurde. Dadurch wurde das Ergebnis der Umwandlung möglicherweise verfälscht. Jetzt werden Dateien in den Zwischenformaten nicht mehr im Cache gespeichert.
Bug-Fix: 
durch Aufrufen und Beenden von RTFC wurde die Sprachausgabe in JAWS jedes Mal aktiviert, auch wenn sie vor dem Aufruf von RTFC deaktiviert war. Dieses Problem wird durch die automatische Installation neuer Skriptdateien behoben.
Bug-Fix: 
beim Umwandeln von Dokumenten, deren Name mit einem Unterstrich begann, wurde ein gleichnamiges Tabellenprofil erzeugt. Diese Profile werden jetzt wieder bereinigt.
Bug-Fix: 
beim Systemstart und bei einer Umwandlung mit RTFC konnte es zu OLE-Fehlermeldungen im Zusammenhang mit der SAPI-Unterstützung kommen, wenn sich auf dem Computer keinerlei SAPI-Stimmen befanden oder die Zugriffsrechte auf die Stimmen so eingeschränkt wurden, dass keine Stimmen gefunden werden konnten.

7.11 
Juni 2015
Verbesserung: 
der RTFC Document Reader liest jetzt auch den Dokumententitel, Fußnoten, Endnoten, Kommentare und Grafiken vor. Außerdem werden bis auf Zeichenattribute und fremdsprachliche Einschübe alle Textbereiche für Stimme 2 unterstützt, die auch bei der Daisy-Umwandlung angewendet werden können. Dadurch ist der Document Reader jetzt noch wertvoller als Vorlesesystem und zum Korrigieren der Aussprache für die Sprachsynthese.
Verbesserung: 
die Interpretation von Zahlen und Rechenzeichen bei der Sprachsynthese wurde an das Braille-Modul angeglichen. In einfachen mathematischen Gleichungen werden Rechenzeichen jetzt im Klartext vorgelesen. Außerdem wurde die Erkennung des "Bis-Strichs" verbessert, so dass jetzt auch Zeiträume mit Datumsangaben, Monaten und Wochentagen richtig vorgelesen werden.
Verbesserung: 
beim Speichern von Dateien im Hypertext-Assistent werden jetzt generell die Zugriffsrechte überprüft. Im Falle mangelnder Schreibrechte wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Dadurch können unzureichende Sicherheitseinstellungen sofort erkannt werden. Mangelnde Sicherheitseinstellungen können entstehen, wenn für di Installation nicht das Original-Setup von RTFC, sondern ein eigenes Paket für die Verteilung im Netzwerk verwendet wird. Außerdem können die für RTFC erforderlichen Schreibrechte nachträglich durch Administratoren verändert und somit Schreibzugriffe verhindert werden.
Bug-Fix: 
der Braille-Viewer hat Dateien in Blindenschrift mit einem zusätzlichen Seitenwechsel vor jeder Fußzeile angezeigt, wenn JAWS 16 aktiv war. Dies geht auf ein Problem zurück, dass durch JAWS 16 indirekt über das Document Object Model von Microsoft Word verursacht wird. JAWS 16 fügt eine leere Kopfzeile in das Dokument ein, wodurch sich die Darstellung des Textkörpers nach unten verschiebt. Das Problem wird jetzt umgangen, indem der Kopf- und Fußzeilenabstand vom Braille-Viewer auf das Minimum innerhalb des zulässigen Druckbereichs gesetzt wird.
Bug-Fix: beim Umwandeln von Dateien im RTB-Format ("Für Kurzschrift vorbereiten" oder "Für Vollschrift vorbereiten") konnte es durch die aktive Silbentrennung zu einer Fehlinterpretation der Sonderzeichen aus den bereits vorhandenen Kürzungen kommen. Dadurch konnten Teile eines Absatzes verloren gehen.
Bug-Fix: 
wenn der Internetzugang blockiert oder gestört war, konnte es vorkommen, dass anstelle eines Aussprachelexikons eine http-Fehlermeldung "heruntergeladen" wurde. Dadurch konnte das bereits vorhandene Aussprachelexikon verloren gehen. Die Abfrage, ob ein neues Lexikon installiert werden soll, erscheint jetzt nur noch dann, wenn der Internetzugang einwandfrei funktioniert.
Bug-Fix: 
wenn eine Quelldatei keine Überschrift auf Ebene 1 enthielt, wurden Überschriften auf Ebene 2 nicht erkannt, sofern diese mit einem Satzpunkt endeten. Außerdem wurde Text nach einer "Überschrift 2" möglicherweise ebenfalls als Überschrift interpretiert. Dadurch konnte die Überschriftshierarchie in der Zieldatei durcheinander kommen.

7.10 
März 2015.
Neu: 
der integrierte Druckertreiber unterstützt jetzt den "Cosmo Brailler" von der amerikanischen Firma EBrailler. Der "Cosmo Brailler" ist eine flüsterleise elektronische Punktschrift-Schreibmaschine, die auch als Drucker genutzt werden kann. Aufgrund seines besonderen Druckwerks kann er auch normales Kopierpapier mit 80 g/m² bedrucken. Durch die einfache Handhabung und die geringe Geräuschentwicklung ist der "Cosmo Brailler" vor allem für die Nutzung in Klassenzimmern ab dem Grundschulalter geeignet.
Neu: 
die neue Speech Engine Version 1.04, die Bestandteil des RTFC Daisy-Generators oder höher ist, wurde für die Nutzung von JAWS 16 angepasst. Da die Stimmeneinstellungen in JAWS 16 komplett überarbeitet wurden, musste das Installationsprogramm von RTFC entsprechend angepasst werden. JAWS bietet jetzt eine Unterstützung für mehrere Sprachen innerhalb eines Stimmenprofils. Mit dem RTFC Installationsprogramm wird automatisch ein mehrsprachiges Profil eingerichtet, sofern Sie die SVOX Corporate Voices für mehr als eine Sprache installiert haben. Das Stimmenprofil können Sie anschließend mit der JAWS-Tastenkombination <Strg+JAWS+S> auswählen und die Sprache mit <STrg+Windows+L>.
Neu: 
mit den Tabellenprofilen "Speisekarte" und "Speisekarte mit Zeilenwechsel" kann die Darstellung speziell für Tabellen so eingestellt werden, dass Tabellenzellen mit einem Tabulator der Länge "−1" eingeleitet werden (nur bei der Professional Edition). Bei dieser Einstellung wirken Tabulatoren wie "Sprungfedern", d. h. der Text wird nach außen gedrückt und der Zwischenraum mit einer punktierten Führungslinie aufgefüllt.
Neu: 
die Sprachsynthese kennt jetzt alle deutschen, österreichischen und schweizerischen Ortsnamen, so dass sie Postleitzahlen, die von Ortsnamen gefolgt werden, korrekt aussprechen kann.
Neu: 
die integrierte Silbentrennung wurde anhand des aktuellen Duden-Wortschatzes überarbeitet und verfügt jetzt auch über eine Ausnahmeliste. Sollte es doch einmal zu Trennfehlern kommen, kann der Wortschatz der Silbentrennung über die Ausnahmeliste erweitert werden. Die Einstellungen für die Silbentrennung, sowie den Schalter "Trennung" für die Eingabe der Ausnahmen finden Sie in den Programmoptionen von RTFC in der Registerkarte "Kompatibilität" (nur bei der Professional Edition).
Neu: 
die Kürzungsprofile für das Lehrbuch "Kurzschrift in Kürze" von Hans Klemm wurden in Übereinstimmung mit der überarbeiteten Auflage von 2008 ins Programm aufgenommen (nur bei der Professional Edition). Damit entfallen die Kürzungsprofile der ursprünglichen Ausgabe.
Neu: 
die direkte Angabe von Punktkombinationen in der Form "<ptnnn>" funktioniert jetzt auch in Computerbraille.
Verbesserung: 
die Kopfzeilen von Tabellen werden jetzt auch dann erkannt, wenn die Option "Gleiche Kopfzeile auf jeder Seite wiederholen" für die erste Zeile einer Tabelle in Microsoft Word verwendet wurde. Dadurch werden Kopfzeilen in Daisy-Hörbüchern auch dann für jede Tabellenzeile vorgelesen, wenn sie nicht in Fettschrift formatiert wurden.
Verbesserung: 
um die Position des Inhaltsverzeichnisses in Blindenschrift einfacher festlegen zu können, wird das Verzeichnis jetzt an der Stelle eingefügt, an der es auch in der Schwarzschrift stand (nur bei der Professional Edition). Dies unter der Voraussetzung, dass dessen Überschrift auf Ebene 1 mit der in RTFC gewählten Überschrift übereinstimmt. Es ist hierfür nicht mehr notwendig, dass alle anderen Überschriften im Dokument erst ab Ebene 2 beginnen.
Verbesserung: 
beim Vergleich einer Überschrift für ein Verzeichnis mit den Überschriften im Quelldokument werden nachlaufende Satzzeichen entfernt. Auf diese Weise stimmen dann z. B. auch "Inhaltsverzeichnis:" und "Inhaltsverzeichnis" überein. Es ist zwar orthographisch nicht korrekt, Überschriften mit einem Satzzeichen (außer Fragezeichen und Ausrufezeichen) zu beenden, in solchen Fällen erübrigt sich jetzt aber ein manueller Eingriff ins Dokument.
Verbesserung: 
die Optionen "Leerzeile vor Überschrift 1 im Inhaltsverzeichnis", "Leerzeile vor Überschrift 1 im Textkörper" und "Leerzeile vor Überschrift 2 oder 3 im Textkörper" wirken in Kombination mit der Option "Doppelter Zeilenabstand" jetzt auch am Seitenanfang. Dadurch kann eine gleichförmige Aufteilung der Zeilenabstände bei weitzeiliger Aufbereitung von Dateien in Blindenschrift erzielt werden.
Verbesserung: 
falls ein Braille-Tag für eine Schwarzschrift-Seitenzahl nach dem automatischen Seitenumbruch mitten in ein Wort fällt, wird die Kennzeichnung des Schwarzschrift-Seitenwechsels in Blindenschrift hinter das Wort verschoben (nur bei der Professional Edition). Dadurch wird verhindert, dass Wörter aufgrund der Silbentrennung am Seitenende in zwei Teile zerfallen.
Verbesserung: 
Schwarzschrift-Seitenzahlen in doppelten runden Klammern können jetzt auch als verborgener Text formatiert werden.
Verbesserung: 
bei der Umsetzung von Rahmen in Blindenschrift werden jetzt die passenden Eckteile für einen Rahmen berechnet. Dies eröffnet mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Rahmen.
Verbesserung: 
der integrierte Druckertreiber sorgt im Duplexdruck jetzt selbst dafür, dass die Anzahl Seiten bei einem Ausdruck auf eine gerade Anzahl aufgerundet wird. Eine Option zur Aufbereitung von Dateien für den Duplexdruck muss damit nicht mehr angekreuzt werden. Somit können auch Dateien aus anderen Programmen, die eine ungerade Anzahl Seiten aufweisen, problemlos gedruckt werden.
Verbesserung: 
mit einem Ausrufezeichen vor einer römischen Zahl kann die Sprachsynthese jetzt angewiesen werden, diese in der Form "römisch 1", "römisch 2", "römisch 3" usw. vorzulesen. Das Ausrufezeichen kann wie gewohnt als verborgener Text formatiert werden.
Verbesserung: 
die Unterstützung für den Screenreader Cobra der Firma BAUM wurde im Hinblick auf die automatische Stummschaltung und die Abschaltung des Tastaturechos, insbesondere für den RTFC Braille Monitor optimiert. Die Skripts laufen mit Cobra Version 9.1 oder höher.
Bug-Fix: 
beim Ausdrucken mehrerer Kopien mit einem Index V4-Drucker konnte es zu Abbrüchen innerhalb einzelner Kopien kommen, sofern die Übertragung der Daten an den Drucker mehr als 5 Sekunden gedauert hat. Nach dieser Zeitspanne geht der Drucker standardmäßig von der Annahme aus, dass keine weiteren Daten kommen und unterbricht die aktuelle Kopie an dieser Stelle. Die Zeitspanne konnte ab einer Anzahl von 10 Kopien überschritten werden, da RTFC historisch bedingt eine halbe Sekunde Pause nach jeder Kopie eingelegt hat. Diesem Problem konnte auch begegnet werden, indem im Druckermenü der Wert für "End Of File Delay" auf bis zu 30 Sekunden erhöht wurde.
Bug-Fix: 
bei der Sortierung der Quelldateien wurden Dateinamen mit führenden Nullen nicht berücksichtigt, sofern es sich nicht um Nullen innerhalb einer Dezimalzahl handelte.
Bug-Fix: 
bei der Umwandlung in Teilkurzschrift wurden nicht alle deaktivierten Kürzungen berücksichtigt, wenn in den Darstellungsoptionen für Schriftklassen zusätzlich "Kurzschrift" als "Grad der Kürzung" für eine verwendete Schriftklasse eingestellt wurde (nur bei der Professional Edition).
Bug-Fix: 
bei der Umwandlung ins Format "Daisy 2.02 Audio" (ohne Volltext) wurden die Meta-Angaben aus dem Dialog "Urheberrechtsvermerk" nicht in die Meta-Angaben im Dateikopf der HTML- und SMIL-Dateien übernommen.
Bug-Fix: 
bei der Umwandlung in die Formate "Microsoft Word" oder "Rich Text Format" mit Verweisen innerhalb des Dokuments (lokale Anker) wurden die Sprungziele nicht korrekt aufgelöst.

7.09 
September 2014.
Neu: 
diese Version unterstützt die neuen Brailledrucker Cyclone und Trident der Firma Enabling Technologies.
Neu: 
für den Broschürendruck wurde eine neue Druckerbetriebsart namens "Broschüre (geteilt)" geschaffen. In dieser Betriebsart werden Dokumente mit mehr als 100 Seiten automatisch in mehrere Teile zerlegt. Dadurch wird die Heftung und Handhabung größerer Broschüren erleichtert. Details hierzu erfahren Sie in der Online-Hilfe zum Drucken-Dialog in RTFC.
Neu: 
über die Schaltfläche "Papierformat" im Drucken-Dialog können Sie jetzt die Papiergröße und die Seitenränder für einige Druckermodelle festlegen. Die Drucker der Firma Enabling Technologies werden damit komplett über Escape-Sequenzen gesteuert. Ebenso die Braillo-Drucker der Modellreihe 200 und 400. Bei den V4-Druckern der Firma Index Braille muss das Papierformat nach wie vor am Drucker eingegeben werden, die Seitenränder können jedoch in RTFC festgelegt werden. RTFC liest das Papierformat aus dem Drucker aus, wodurch eine Diagnose der Druckparameter möglich wird. Falls Sie das Papierformat zu klein oder die Seitenränder zu groß gewählt haben, erhalten Sie bereits vor dem Drucken eine entsprechende Fehlermeldung.
Um diese Funktion mit einem Index V4-Drucker nutzen zu können, benötigen Sie mindestens Firmware Version 1.5.2 und Version 7.1.0 des Druckertreibers. Bitte fragen Sie ggf. Ihren Hardware-Lieferanten nach einem Firmware-Update.
Verbesserung: 
RTFC erkennt jetzt auch den Drucker Btec 100 der Firma Blista-Brailletec neuerer Bauart automatisch. Nachdem der Druckertreiber für den Btec 100 installiert wurde, wird der verwendete COM-Port erkannt und ausgewählt. Das funktioniert auch dann, wenn der Drucker an einen anderen USB-Anschluss angesteckt und somit ein neuer Port zugewiesen wird.
Verbesserung: 
die Druckererkennung in RTFC schließt jetzt auch Windows-Druckertreiber mit ein und geschieht dynamisch innerhalb der Dialoge "Drucken" und "Drucker einrichten". Dies funktioniert mit allen neueren Druckermodellen der Firmen Braillo, Enabling Technologies und Index Braille. Damit wird die Einbindung von Brailledruckern ins Firmennetzwerk wesentlich erleichtert, da Sie nun Druckertreiber für Brailledrucker auf gewohnte Weise im Netzwerk veröffentlichen können und nicht mehr auf eine Druckerfreigabe zurückgreifen müssen.
Für Drucker, die Sie über USB anschließen gilt: sobald ein neuer Drucker an den Computer angesteckt wird, wird er erkannt und automatisch als Standarddrucker für RTFC ausgewählt.
Verbesserung: 
der Druckertreiber von RTFC analysiert Dateien vor dem Ausdruck, um herauszufinden, ob sie von einem anderen Programm als RTFC aufbereitet wurden. Falls erforderlich, werden die Dateien temporär geändert, so dass sie problemlos mit dem RTFC-Druckertreiber ausgedruckt werden können.
Verbesserung: 
die Performance des RTFC Document Readers konnte erhöht werden, so dass eine flüssige Navigation auch im Bereich von Aufzählungen, Nummerierungen und Tabellen gewährleistet ist.
Verbesserung: 
bestimmte Wörter werden bei der Sprachsynthese nur noch dann als Abkürzungen interpretiert, wenn sie vor einer Zahl (arabisch oder römisch) stehen. Dies betrifft Abkürzungen wie "Abt." (für "Abteilung") und "Art." (Für "Artikel"), die in ihrer normalen Wortbedeutung auch am Satzende stehen können.
Verbesserung: 
Satzzeichen innerhalb von Tastenfolgen, die in spitzen Klammern notiert wurden, werden in Hörbüchern jetzt nicht mehr angesagt, sondern zur Gestaltung des Satzrhythmus herangezogen. Dies ist zur Beschreibung von Tastenfolgen innerhalb von Menübändern hilfreich, wie sie z. B. bei aktuellen Microsoft Office-Produkten verwendet werden. Sonderzeichen innerhalb spitzer Klammern wie "+" oder "−" werden nach wie vor angesagt.
Verbesserung: 
in reinem Text und Blindenschrift kann das Inhaltsverzeichnis jetzt gezielt an einer bestimmten Stelle in der Zieldatei eingefügt werden, wenn das Dokument selbst keine Überschrift auf Ebene 1 enthält. Fügen sie dazu einen leeren Abschnitt mit der Überschrift des Inhaltsverzeichnisses auf Ebene 1 ins Dokument ein.
Verbesserung: 
der integrierte Screenreader von RTFC verwendet jetzt den Document Reader zur Beschleunigung der Sprachausgabe. Dadurch reagieren die Stimmen bei Programmstarts von RTFC deutlich schneller.
Bug-Fix: 
der RTFC Document Reader konnte in eine Endlosschleife geraten, wenn Leerzeilen am Anfang oder Ende eines Dokuments als Überschrift formatiert wurden. In solchen Fällen hat Microsoft Word nicht mehr auf Tastatureingaben reagiert, bis die Task "RtfcHook.exe" mit dem Windows Task-Manager beendet wurde.
Bug-Fix: 
bei der Blindenschrift-Rückübersetzung werden Zeilen in Dauergroßschreibung jetzt immer übernommen, unabhängig von den Einstellungen für den Textimport.
Bug-Fix: 
leider tauchen immer wieder TrueType-Fonts auf, die fälschlicherweise als "unbekannte Schrift" klassifiziert wurden. Das hatte zur Folge, dass die Funktion "unverändert durchreichen" für solche Schriftarten aktiviert wurde, obwohl sie eigentlich nur den Schriftarten "Blista Braille ..." vorbehalten bleiben sollte. Jetzt werden solche Schriftarten automatisch in eine der Klassen "mit Serifen", "ohne Serifen" und "Maschinenschrift" eingeordnet, so dass ein versehentliches Durchreichen von Texten nicht mehr stattfinden kann.
Bug-Fix: 
falls Microsoft Word nicht installiert ist, wurde der Druckertreiber von RTFC nicht in die Programmgruppe (Verknüpfung "RTFC Braille Printer") und das Kontextmenü im Windows-Explorer (Menüpunkt "Drucken") eingebunden. Jetzt kann der Druckertreiber auch auf Rechnern genutzt werden, auf denen Microsoft Word nicht installiert ist.

7.08 
Januar 2014.
Neu: 
diese Version ist für Word 2013 (32 Bit und 64 Bit) freigegeben.
Neu: 
mit der Option "Lange Dateinamen beibehalten" für die Umwandlung von Audiodateien in Hörbücher werden jetzt die Original-Dateinamen übernommen. Nach unseren Tests unterstützen dies alle modernen Daisy-Player - die Namen dürfen lediglich nicht länger als 64 Zeichen werden, da sie sonst nicht mehr auf eine CD mit dem weit verbreiteten Joliet-Dateisystem geschrieben werden können. Die Option finden Sie in den erweiterten Einstellungen zum Ausgabeformat "Daisy" in der Registerkarte "Audioimport".
Neu: 
beim Erzeugen von Hörbüchern werden jetzt auch Playlisten im M3U-Format erstellt. Dadurch können die Hörbücher auch in gewöhnlichen MP3-Playern komfortabel genutzt werden, da sie als eigene Alben erscheinen.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Lautschrift" kann die Aussprache einzelner Wörter direkt im Quelldokument angegeben werden. Dies ist nützlich, wenn gleich geschriebene Wörter je nach Kontext unterschiedlich ausgesprochen werden müssen. Das Aussprachelexikon von RTFC erlaubt die Definition einer einzigen Aussprache pro Wort. Durch dieses Braille-Tag wird es möglich, dasselbe Wort innerhalb des gleichen Dokuments unterschiedlich aussprechen zu lassen, beispielsweise bei Eigennamen wie "Charles", die es im Englischen und Französischem gibt.
Neu: 
die Gliederungsebene für die Umsetzung von Fußnoten und Endnoten in reinem Text und Blindenschrift kann jetzt konfiguriert werden, so dass sie z. B. am Ende jedes Hauptkapitels (Ebene 1) oder am Ende des gesamten Dokuments (Ebene 0) als "Endnoten" wiedergegeben werden können. Dafür wurde die neue Option "Fußnoten bis Gliederungsebene" mit den Werten 0 bis 6 im Textprofil geschaffen. Mit der Standardeinstellung "6" werden Fußnoten und Endnoten wie bisher am Ende jedes Abschnitts wiedergegeben.
Diese Option ist nur bei der Professional Edition im Experten-Modus verfügbar.
Neu: 
der integrierte Druckertreiber wurde für die Nutzung des Brailledruckers "Impacto Advanced" von der spanischen ONCE angepasst. Der "Impacto Advanced" ist das Nachfolgemodell des bewährten "Impacto Texto".
Verbesserung: 
beim Drucken eines Seitenbereichs im Modus "Broschüren- oder Buchdruck" werden jetzt automatisch die jeweiligen Komplementärseiten auf dem gleichen Papierbogen ermittelt und mit ausgedruckt.
Verbesserung: 
wird mit der Funktion "Wortliste prüfen" ein Eintrag bearbeitet, der bereits im integrierten Aussprachelexikon von RTFC enthalten ist, wird dessen Lautschrift im Feld "Ersetzen durch" vorgegeben.
Verbesserung: 
im Dialog "Wortliste prüfen" wird die Wortliste nach einer Änderung des zugrundeliegenden Dokuments nach 10 Sekunden automatisch aktualisiert, sofern keine weiteren Aktivitäten im Dialog stattfinden. Dies macht das explizite Neuladen über die entsprechende Schaltfläche überflüssig.
Verbesserung: 
bei reinem Text oder Blindenschrift wird das Inhaltsverzeichnis erst dann erzeugt, wenn es mehr als 2 Überschriften enthält und die Zieldatei länger als 2 Seiten ist. Dadurch erübrigt es sich, das Inhaltsverzeichnis zum Erstellen einfacher Arbeitsblätter auszuschalten.
Verbesserung: 
die Stichwörter in einem Stichwortverzeichnis im HTML-Format werden jetzt als Überschriften der Ebene 3 ausgezeichnet. Dadurch können Sie mit Screenreadern oder anderen Hilfsprogrammen leichter durchsucht werden.
Verbesserung: 
die lokale Suchmaschine für die Stichwortsuche steht nun auch für den Volltext in einem Daisy-Buch zur Verfügung. Zwar können Daisy-Player damit nichts anfangen, aber für die Verwendung des Volltextes mit einem Browser stellt das einen deutlichen Vorteil dar.
Verbesserung: 
das vorgegebene Ausgabeformat aus dem Menüpunkt für den Windows-Explorer wird nun auch dann verwendet, wenn der Assistent nicht über das Datei- oder Kontextmenü im Explorer aufgerufen wird. Der Assistent merkt sich nach wie vor das jeweils zuletzt verwendete Format, das vorgegebene Format hat jedoch Vorrang, sofern keine Projekteinstellungen für eine Quelldatei vorliegen. Der Menüpunkt kann über den Schalter "Explorer" in der Registerkarte "Allgemein" in den Programmoptionen von RTFC eingegeben werden, wobei das Ausgabeformat einfach über die Dateiendung in Klammern hinter dem Menüpunkt festgelegt werden kann.
Verbesserung: 
die Dialogelemente im Dialogschritt "Zieldateien" wurden aufgrund von Rückmeldungen unserer Kunden zur besseren Verständlichkeit umbenannt. Anstelle der "Formatkonvertierung" wurde der Begriff "Datei konvertieren (mit vorgegebenen Einstellungen)" gewählt und anstelle von dokumentenspezifisch wurde der Begriff "Projekteinstellungen verwenden (für die Quelldatei)" eingeführt.
Verbesserung: 
wenn die Programmoption "Einstellungen für die Rückübersetzung abfragen" in der Registerkarte "Textimport" aktiv ist, werden die Einstellungen nicht mehr generell abgefragt, sondern nur noch dann, wenn eine Datei nicht mit RTFC auf dem gleichen Computer erzeugt wurde. RTFC merkt sich die Parameter für jede umgewandelte Datei und greift bei einer Rückübersetzung auf diese Daten zurück.
Verbesserung: 
falls BRL-Dateien so aufbereitet wurden, dass nach jedem Formfeed ein Linefeed kommt, wird dies vom RTFC-Druckertreiber erkannt und entfernt. Dadurch wird verhindert, dass zusätzliche Leerzeilen am Seitenanfang ausgegeben werden. Leerzeilen am Seitenanfang sind eine Frage der Randeinstellungen des Druckers und gehören nicht zum Dateiinhalt. Diese Änderung betrifft nur Dateien, die nicht mit RTFC erzeugt wurden.
Verbesserung: 
die Tastenkürzel für Microsoft Word und den RTFC Document Reader (<AltGr+W> und <Strg+Umschalt+R>) werden auf Systemen, auf denen Window Eyes aktiv ist, nicht mehr eingerichtet, da sie mit Tastenkürzeln von Window Eyes kollidieren. Anwender, die trotzdem ein Tastenkürzel für diese Funktionen haben wollen, können das selbst einrichten. Für den Document Reader muss dafür in Word ein Tastenkürzel für das Makro "DocumentReader" zugewiesen werden. Für den Aufruf von Microsoft Word genügt die übliche Methode über die Eigenschaften des Programmsymbols.
Verbesserung: 
im Dialog "Braille-Tag" erscheint jetzt die Schaltfläche "Suchen" zur Auswahl einer Datei, wenn das Braille-Tag "Datei" oder "Sound" ausgewählt wird. Damit kann der unter Windows übliche "Datei öffnen"-Dialog für den entsprechenden Dateityp angezeigt werden.
Verbesserung: 
der Spezial-Übersetzungsmodus für die Fachzeitschriften "c't" und "iX" aus dem SB-Abo des Heise Zeitschriften Verlags wurde auf das neue Dateiformat angepasst. Öffnen Sie einfach eine der utf-8-codierten Textdateien aus einem Unterverzeichnis des entpackten ZIP-Archivs mit dem Hypertext-Assistent (z. B. über das Kontextmenü im Explorer). Der Assistent öffnet die übrigen Dateien automatisch in der richtigen Reihenfolge und die Umwandlung ins gewünschte Ausgabeformat kann beginnen.
Verbesserung: 
die Umwandlung von Audiodateien konnte durch eine bessere Speicherausnutzung und die Parallelisierung von Prozessen noch mal um Faktor zwei gesteigert werden. Diese Geschwindigkeit wird bei Mehrkernprozessoren noch übertroffen. Für Systeme, bei denen das zu einer unerwünscht hohen Auslastung führt, kann die Anzahl paralleler Prozesse in der Registerkarte "Compiler" in den Programmoptionen von RTFC eingeschränkt werden. Standardmäßig ist ein Wert von 8 vorgesehen. Bei schnellen Rechnern kann eine Erhöhung dieses Werts weitere Geschwindigkeitsvorteile bringen.
Bug-Fix: 
beim Braille-Tag "BRDR" wurde die Textausrichtung ignoriert, so dass Text innerhalb der Rahmen immer linksbündig dargestellt wurde. Jetzt wird die Textausrichtung aus dem Dokument übernommen.
Bug-Fix: 
beim Braille-Tag "Sound" wurde die Sounddatei u. U. nicht gefunden, wenn kein absoluter Pfad angegeben wurde. Jetzt werden Sounddateien sowohl im Verzeichnis des Quelldokuments als auch im Verzeichnis "Sounds" im Programmverzeichnis von RTFC gesucht.
Bug-Fix: 
die Option "Bei Anführungszeichen Stimmen abwechseln" wurde nicht übernommen, wenn die Umwandlung mit dem Hypertext-Assistent durchgeführt wurde.
Bug-Fix: 
beim Aufruf der erweiterten Optionen für das Ausgabeformat "Daisy" oder "Audiodatei" wurde die Bitrate nach einer Umwandlung immer auf die Standardeinstellung "48 kbps" zurückgesetzt.
Bug-Fix: 
nach der Installation von RTFC auf einem Rechner, auf dem der Screenreader Cobra 10.0 oder höher genutzt wird, wurden die Dialogelemente von RTFC seitens Cobra nicht mehr angesagt. Das Problem wurde durch einen Fehler in den Cobra-Skripts für RTFC verursacht und ist nach Installation der aktuellen RTFC- oder Cobra-Version wieder behoben.
Bug-Fix: 
beim Drucken von Blindenschrift mit dem Programm RtfcPrt.exe wurde das Dateiformat nicht korrekt ermittelt (Anzahl Zeichen pro Zeile und Zeilen pro Seite). Das konnte bei den Index V4-Druckern dazu führen, dass der Druck aufgrund eines Fehlers in der Firmware nicht gestartet wurde.
Bug-Fix: 
auf Systemen mit mehreren Bildschirmen wurde RTFC bislang immer in der Mitte zwischen zwei Bildschirmen angezeigt. Jetzt wird es auf dem ersten Bildschirm zentriert.

7.07 
März 2013.
Neu: 
diese Version ist für Windows 8, sowohl 32 Bit als auch 64 Bit freigegeben.
Neu: 
bei der Professional Edition steht die Funktion "Für manuelle Bearbeitung vorbereiten" jetzt auch im Hypertext-Assistent zur Verfügung. Dies entspricht den Funktionen "Für Kurzschrift vorbereiten", "Für Vollschrift vorbereiten" und "Für Computerbraille vorbereiten" aus dem Braille-Menü in Microsoft Word. Der Vorteil diese Option im Assistenten besteht darin, dass nun auch Texte in Basisschrift und Teilkurzschrift nachbearbeitet werden können.
Neu: 
RTFC verfügt jetzt über einen sogenannten "Dokumentencache", der Dateien im RTF-Format im temporären Ordner von Windows zwischenspeichert. Dies kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit in einigen Situationen deutlich erhöhen, insbesondere dann, wenn Sie mit Quelldateien auf Netzlaufwerken arbeiten.
Bug-Fix: 
die Nummerierung von Kommentaren in der Form "A, B, C ..." war bei jedem 26sten Element falsch. Das gleiche galt für die Nummerierung von Tabellenzellen mit einem der Profile für die Tabellenkalkulation (nur bei Blindenschrift und reinem Text).
Bug-Fix: 
der Titel eines Dokuments wurde gekürzt, wenn er eines der Zeichen ":", "/" oder "\" enthielt und die Umwandlung mit dem Hypertext-Assistent durchgeführt wurde. Bei einer Umwandlung mit der Word-Integration trat das Problem nicht auf.
Bug-Fix: 
bei automatisch nummerierten Überschriften, die aufgrund der Formatierung "Seitenwechsel oberhalb" am Seitenanfang standen, wurde die Nummerierung fälschlicherweise als separate Überschrift interpretiert.
Bug-Fix: 
bei Dokumenten, die Kopf- und Fußzeilen mit Internet-Adressen enthielten, konnte es vorkommen, dass die Adressen in Daisy-Hörbüchern vorgelesen wurden.

7.06 
Dezember 2012
Neu: 
in dieser Version ist ein neuer SAPI-Treiber für die SVOX-Stimmen enthalten. Der Treiber wurde dahingehend verbessert, dass die Stimmen jetzt auch mit anderen Programmen genutzt werden können, die SAPI 5 unterstützen.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Betonung" oder einem einfachen Ausrufezeichen vor einem Wort können einzelne Wörter mit der Sprachsynthese betont werden. Dies setzt voraus, dass die verwendete SAPI 5-Stimme das EMPH-Tag unterstützt. Selbstverständlich funktioniert das bei den RTFC Personal Voices und den RTFC Studio Voices mit dem aktuellen SAPI-Treiber.
Setzt man ein Ausrufezeichen vor eine vierstellige Zahl, wird diese Zahl als Jahreszahl interpretiert und korrekt ausgesprochen.
Das Ausrufezeichen kann verborgen formatiert werden, so dass es im Quelldokument nicht sichtbar ist.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Pausendauer" kann nun auch die Sprechpause nach einem Absatz im Verlauf eines Dokuments geändert werden.
Neu: 
mit der Option "Überschriften aufgrund von Satzzeichen erkennen" für den Textimport gibt es nun eine neue Möglichkeit, um Überschriften in reinem Text und PDF-Dateien zu erkennen. Diese Option kann auch mit der Option "Überschriften aufgrund von Leerzeilen erkennen" kombiniert werden, so dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass alle Überschriften im Text erkannt werden.
Verbesserung: 
der integrierte Druckertreiber erkennt unbekannte USB-Drucker jetzt aufgrund ihrer Vendor- und Product-ID. Dadurch haben die Drucker immer die gleiche Bezeichnung, egal, an welchem USB-Port oder -Hub sie angeschlossen werden.
Die Drucker der Firma Enabling Technologies werden jetzt immer als "E.T." erkannt, egal, ob es sich um einen Bookmaker, Braille Express, E.T., Juliet oder Romeo handelt. Da diese Drucker die gleichen Escape-Sequenzen verwenden, ist deren Betrieb so problemlos möglich.
Sollten Sie einen USB-Drucker verwenden, der von RTFC nicht erkannt wird, so setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Verbesserung: 
mit der Option "Zahlenaussprache korrigieren" werden nun auch römische Zahlen in Überschriften und Aufzählungen erkannt und korrekt ausgesprochen.
Verbesserung: 
die SVOX-Stimmen behandeln nun auch Währungsangaben korrekt. Wenn ein Währungssymbol vor oder nach einer Zahl steht, wird der passende Betrag angesagt. Beispielsweise kommt bei "12,34 sFr" die Ansage "12 Schweizer Franken, 34 Rappen". Dies Funktioniert auch für Euro, Dollar, Pfund und Yen.
Verbesserung: 
bei der Umwandlung eines Dokuments in Daisy, das nicht mit einer Überschrift beginnt, wird nun nicht mehr der Titel als erste Überschrift angesagt. Stattdessen wird die erste Textzeile im Dokument anstelle des Titels vorgelesen.
Verbesserung: 
die Skripts für den Screenreader Window-Eyes wurden überarbeitet, so dass die automatische Stummschaltung bei Verwendung des RTFC-eigenen Screenreaders und dem RTFC Document Reader jetzt funktioniert.
Bug-Fix: 
jetzt können mit dem integrierten Druckertreiber auch serielle Schnittstellen größer als COM9: angesprochen werden.
Bug-Fix: 
auf manchen Systemen konnte es aufgrund eines Timing-Problems beim Öffnen und Speichern von Dokumenten mit Word 2010 zu der Meldung "Error 5080 … Aufruf wurde vom Aufgerufenen abgelehnt" kommen. Dieses Problem wurde behoben, indem Word jetzt immer bis zu 5 Sekunden Zeit zum Öffnen oder Speichern eines Dokuments eingeräumt wird.
Bug-Fix: 
bei manchen Dokumenten erschienen nach der Umwandlung vor dem eigentlichen Text einige "eingetragene Warenzeichen". Diese Fehlinterpretation von Zeichen aus dem Fonttable im Dateikopf ist jetzt behoben.
Bug-Fix: 
in den Formaten "Daisy mit Braille" und "HTML mit Braille" werden jetzt auch Einschübe in Vollschrift, Mathematikschrift, Computerbraille und Fremdsprachen korrekt dargestellt.
Bug-Fix: 
beim Versuch, mehrere Dateien getrennt voneinander in Teilkurzschrift umzuwandeln, wurde jeweils nur das erste Dokument mit dem gewählten Kürzungsprofil umgewandelt, die übrigen Dokumente erschienen in Kurzschrift.
Bug-Fix: 
bei RTF-Dateien, die auf einem Macintosh-Computer gespeichert wurden, wurden die Umlaute und das scharfe S nicht korrekt umgesetzt. Dies funktioniert jetzt sowohl bei RTF-Dateien als auch bei Textdateien, die mit dem Macintosh-Zeichensatz gespeichert wurden.

7.05 
August 2012
Neu: 
diese Version ist für Microsoft Word 2010 64 Bit freigegeben. Somit kann die Word-Integration auch bei einer 64 Bit-Version von Microsoft Word über die Registerkarte "Add-Ins" im Menüband genutzt werden.
Neu: 
Diese Version ist für 64 Bit-Versionen des Windows-Explorers freigegeben. Somit erscheint der Eintrag für RTFC auch auf 64 Bit-Systemen im Kontextmenü.
Neu: 
der RTFC Document Reader ist als komplett neuer Programmteil hinzugekommen. Er ermöglicht die Wiedergabe von Word-Dokumenten mit den Stimmen und Einstellungen zum Erzeugen von Daisy-Büchern. Da hierbei auch das Aussprachelexikon von RTFC berücksichtigt wird, hört man den Text exakt so, wie er nach dem Umwandeln in ein Hörbuch klingt.
Der Document Reader verfügt über Navigationsmöglichkeiten wie bei einem Daisy-Player und kann auch Texte in Blindenschrift vorlesen (Rückübersetzung).
Neu: 
im Dialog "Wortliste prüfen" gibt es die beiden neuen Funktionen "Im Dokument suchen" und "Im Dokument vorlesen". Dabei wird das gewählte Wort in Microsoft Word gesucht und angezeigt bzw. der Satz mit dem gewählten Wort im Dokument vorgelesen.
Neu: 
für Lexikon-Einträge in Lautschrift wurde ein Austauschdienst über das Internet eingerichtet. Das Programm lädt automatisch aktualisierte Lexika für die SVOX-Stimmen herunter und bietet sie zur Installation an. Außerdem werden Anwender, die mehr als 100 Einträge im Aussprachelexikon einer Sprache definiert haben gefragt, ob sie ihr Lexikon auch anderen Benutzern zur Verfügung stellen wollen. Die Lexika werden per E-Mail an den RTFC Server versandt, Korrektur gelesen und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Dadurch wird der Wortschatz der Stimmen ständig erweitert.
Zur Auslieferung von Version 7.06 steht bereits ein Lexikon mit über 10000 Einträgen im Internet bereit.
Neu: 
der neue RTFC Braille Viewer mit der Version 5.04 ist jetzt auch in der Lage, Dateien in den Formaten "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille" anzuzeigen. Damit gelten für diese Formate nun auch die Einstellungen für die Ansicht von Blindenschrift aus den RTFC-Programmoptionen, was die Nutzung der für Screenreader vorteilhaften Braillezeilen-Ansicht ermöglicht.
Neu: 
RTFC wurde für die neuen Brailledrucker der Firma Index aus Schweden angepasst, so dass die V4-Drucker jetzt als echte "Plug&Play"-drucker funktionieren. Am Drucker selbst müssen keinerlei Einstellungen mehr vorgenommen werden.
Neu: 
der Druckertreiber von RTFC hat einige weitere Betriebsarten bekommen. Jetzt können mit dem sogenannten "Buchdruck (3 Lagen" und "Buchdruck (4 Lagen)" Blindenschriftbücher ausgedruckt werden, deren Seiten nicht mehr von Hand sortiert werden müssen, bevor sie mit Hilfe einer Laschenbindung oder einem ähnlichen Verfahren gebunden werden können. In dieser Betriebsart werden beispielsweise auf einem DIN A3-Bogen 4 Seiten gedruckt, wobei jeweils 3 oder 4 Papierbögen zu einzelnen Päckchen zusammengefasst und entsprechend sortiert werden.
Damit wird auch der Broschürendruck für alle Druckermodelle unterstützt, die in der Lage sind, 4 Seiten auf einen DIN A3-Bogen zu drucken.
Neu: 
die grafische Oberfläche wurde im Standard-Modus geringfügig überarbeitet. Bei den Layoutvorlagen, Text- und Tabellenprofilen wurde die Schaltfläche "Bearbeiten" hinzugefügt. Nach dem Aufruf des Dialogs sind zunächst nur die vorgegebenen Profile sichtbar. Erst nach einem Klick auf "Bearbeiten" werden die verfügbaren Optionen eingeblendet. Nach dem Speichern oder Löschen eines Profils werden sie wieder ausgeblendet. Dies erleichtert die Bedienung v. a. für Anwender, die noch nicht mit dem Programm vertraut sind.
Neu: 
im Bereich "Überschriften" im Textprofil gibt es zwei neue Optionen, die jedoch nur im Expertenmodus sichtbar sind: "Mehrzeilige Überschriften im Textkörper" und "Mehrzeilige Überschriften in Verzeichnissen". Wenn Sie diese Optionen deaktivieren, werden Zeilenwechsel in Überschriften jeweils durch Leerzeichen ersetzt, so dass die Überschriften fortlaufend ohne Zeilenumbruch dargestellt werden.
Verbesserung: 
Die Option "Akronyme buchstabieren" für Hörbücher berücksichtigt jetzt auch Akronyme innerhalb von Wörtern und am Wortende.
Verbesserung: 
für Einträge in Lautschrift im Aussprachelexikon, die mit einem Vokal beginnen, wird der Glottisverschluss nach der Eingabe jetzt automatisch ergänzt, falls er vom Anwender vergessen wurde.
Verbesserung: 
beim Umwandeln von Dokumenten ins Audioformat mit dem Hypertext-Assistent wird der Dokumententitel nicht mehr angesagt, wenn für die Einstellungen "Formatkonvertierung" gewählt wurde (gleiches Verhalten wie beim Umwandeln von Audiodateien ins MP3-Format).
Verbesserung: 
beim gleichzeitigen Öffnen mehrerer Dateien im Hypertext-Assistent werden die Dateinamen jetzt sortiert. Dabei spielt es keine Rolle mehr, in welcher Reihenfolge die Dateien markiert wurden. Dies gilt auch dann, wenn mehrere Dateien über das Kontextmenü (rechte Maustaste im Windows-Explorer) in den Hypertext-Assistent geladen werden. RTFC nutzt hierfür denselben Sortier-Algorithmus, der im Windows-Explorer ab Windows XP SP1 verwendet wird.
Verbesserung: 
die Darstellung mehrzeiliger Überschriften in Verzeichnissen wurde bei reinem Text und Blindenschrift verbessert. Jetzt wird nur noch die letzte Zeile mit der Seitenzahl rechtsbündig ausgerichtet. Vorangehende Zeilen erhalten einen rechten Einzug von 2 Zeichen.
Verbesserung: 
das Installationsprogramm von RTFC kann jetzt auch mit Dateien umgehen, die zum Zeitpunkt der Installation von einem anderen Programm oder Anwender genutzt werden. Die Dateien werden trotzdem ausgetauscht, sind aber erst nach einem Neustart des Programms wirksam.
Bug-Fix: 
die Bedienung von Wippreglern (auch Drehfelder genannt) mit der Maus funktionierte nicht reibungslos, wenn der integrierte Screenreader aktiv war. In einem Dialog mit mehreren Wippreglern konnte immer nur einer verändert werden.
Bug-Fix: 
im Anwendermodus hat die gleichzeitige Umwandlung mehrerer Dokumente oder Audiodateien nicht funktioniert. Ebenso gab es ein Problem, wenn Quelldateien aus unterschiedlichen Verzeichnissen mit gleichen Dateinamen zu einem Daisy-Buch verbunden werden sollten.
Bug-Fix: 
bei manchen WAV-Dateien konnte es vorkommen, dass nach der Umwandlung ein deutliches Knacksen am Ende der Audiodatei zu hören war.
Bug-Fix: 
Das Braille-Tag "Leerzeilen" wurde fälschlicherweise ins RTB-Format übernommen, was dazu führte, dass sich die Angaben aus dem ursprünglichen Dokument und der RTB-Datei in der BRL-Datei addierten.
Bug-Fix: 
Die Fremdsprache "enu" konnte über das Braille-Tag "Fremdsprache für Einschübe" nicht gesetzt werden. Eine Umwandlung mit amerikanischen Einschüben konnte daher nur über die Einstellung der Fremdsprache in den erweiterten Optionen für das Ausgabeformat "Blindenschrift" gemacht werden.
Bug-Fix: 
bei BRL-Dateien mit einer unregelmäßigen Anzahl Zeilen pro Seite, die von einem Fremdprogramm oder "von Hand" erzeugt wurden, konnte der Braille-Viewer die effektive Seitenlänge nicht korrekt bestimmen. Dadurch konnten Ausdrucke mit einem Seitenbereich (von/bis) nicht korrekt verarbeitet werden.
Bug-Fix: 
nach dem Konvertieren von Word-Dokumenten ins RTF-Format konnten die Dateien nicht mit Word geöffnet werden, wenn Sie Unicode-Zeichen enthielten. Stattdessen erschien die Fehlermeldung, das Dokument sei beschädigt. Die Ursache war eine unvollständige Umsetzung von Unicode-Zeichen ins RTF-Format.

7.04 
November 2011
Neu: 
mit der Option "Kopf- und Fußzeilen einrücken oder zentrieren" im Textprofil kann der Inhalt von Kopf- und Fußzeilen um 4 Zeichen eingerückt werden. Falls nur eine Seitenzahl in der Kopf- oder Fußzeile steht, wird sie mit dieser Option zentriert (ersetzt die bisherige Option "Seitenzahlen zentrieren").
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Fremdsprachliche Akzentbuchstaben verwenden" werden Akzentbuchstaben mit den Punktkombinationen aus der Originalsprache umgesetzt. Im Französischen wird damit der Satzpunkt mit der Punktkombination 2, 5, 6 dargestellt.
Neu: 
werden die Braille-Tags für die erweiterten Optionen der Blindenschrift unmittelbar nach den Tags "Fremdsprache für Einschübe" oder "Grad der Kürzung für Einschübe" angegeben, so wirken sie auf die Fremdsprache und nicht auf die Hauptsprache. Damit können Einstellungen wie "Groß-/Kleinschreibung kennzeichnen" oder "Sprachspezifische Zahlensysteme ermöglichen" jetzt auch für die Fremdsprache festgelegt werden.
Neu: 
im Feld für die Eingabe von Lautschrift wird eine Liste der möglichen Laute eingeblendet, wenn man sich mit <Pfeil nach rechts> über das Ende des Eingabefelds hinausbewegt. Die Liste kann auch über die Schaltfläche "Sound" abgerufen werden. Mit der Leertaste wird ein Wortbeispiel zum jeweiligen Laut angesagt. Wählt man einen Laut aus der Liste und drückt die Eingabetaste, wird er ins Eingabefeld übernommen. So können Benutzer, die noch nicht mit der Lautschrift vertraut sind, die passenden Laute für ein Wort zusammenstellen.
Bei der direkten Eingabe der Laute können jetzt nur noch Zeichen eingegeben werden, die in der jeweiligen Sprache definiert sind. Hierbei wird entweder gleich das passende Zeichen ersetzt oder die Eingabe mit einem Signalton abgewiesen.
Neu: 
die Funktion "Wortliste prüfen" lässt sich jetzt auch über die Standardeinstellungen im Daisy-Menü in Microsoft Word aufrufen.
Über die Option "Diese Wörter zukünftig nicht mehr anzeigen" können die geprüften Wörter in eine Ausnahmeliste übernommen werden, so dass sie bei künftigen Wortlisten nicht mehr erscheinen. Einzelne Wörter können auch mit der Taste <Entf> aus der Wortliste gelöscht und in die Ausnahmeliste übernommen werden. Falls die Wortliste beim Aufruf aufgrund der Ausnahmen leer ist, kann sie mit der Option "Bereits geprüfte Wörter erneut anzeigen" wieder zurückgesetzt werden.
Neu: 
die Braille-Tags für den Bereich "Daisy" wurden um die Optionen "Akronyme buchstabieren", "Zahlenaussprache korrigieren", "Sonderzeichen vorlesen", "Satzzeichen vorlesen", "Zeichenwiederholungen filtern" und "Klammern vorlesen", "Bei Anführungszeichen Stimmen abwechseln", "Bei Leerzeilen Stimmen abwechseln", sowie den Zusatzinformationen für Stimme 2 ergänzt. Außerdem kann mit dem Braille-Tag "Gesprochener Text" bewirkt werden, dass die Sprachausgabe in einem Daisy-Buch nicht den Text aus dem Dokument, sondern andere Texte spricht. Die Sprachausgabe wird im Anschluss an das Tag bis zur nächsten Absatzmarke stumm geschaltet. Der Audioteil und der Volltext eines Hörbuchs können somit unabhängig voneinander gestaltet werden. Das ist dann nützlich, wenn im Volltext Sonderzeichen oder Braillezeichen stehen, die eine akustische Umschreibung erfordern.
Verbesserung: 
die Braille-Tags für Kopf- und Fußzeilentext wirken jetzt bereits dann, wenn lediglich eine Seitenzahl in der Kopf- oder Fußzeile vorhanden ist. Es ist nicht mehr notwendig, den Titel oder eine Überschrift einzuschalten, damit der Kopf- oder Fußzeilentext im Dokument erscheint.
Verbesserung: 
die Standardeinstellungen für die SVOX-Stimmen im Dialog für einen Lexikoneintrag wurden geändert. Jetzt ist das Feld "Lautschrift" direkt angekreuzt und das Feld "Nur ganzes Wort" deaktiviert. Die Rückmeldungen unserer Anwender haben gezeigt, dass sie meist mit der Lautschrift arbeiten und dabei bevorzugt Wortstämme angeben.
Verbesserung: 
die Option "Akronyme buchstabieren" für die Sprachsynthese hatte bislang Vorrang vor den Lexikoneinträgen. Jetzt haben die Lexikoneinträge Vorrang, so dass man einzelne Akronyme auch aussprechen oder mit besonderer Betonung buchstabieren lassen kann.
Verbesserung: 
in Wortkombinationen mit Bindestrich werden die einzelnen Wörter bei der Anwendung der Lautschrift jetzt als allein stehende Wörter betrachtet. Somit muss man nicht mehr alle Wortkombinationen wegen eines falsch gesprochenen Wortes als Ausnahme definieren.
Verbesserung: 
wenn einzelne Sonderzeichen in Anführungszeichen gesetzt werden, wird die Bezeichnung für das Zeichen vorgelesen. Die Sprachausgabe unterscheidet dabei zwischen dem Bindestrich und dem Minus-Zeichen (geschützter Bindestrich). Wird ein Text in spitze Klammern gesetzt (z. B. wie bei XML-Tags) werden alle Satzzeichen und Sonderzeichen vorgelesen. Dies eignet sich beispielsweise zur Angabe von Tastaturbefehlen in Bedienungsanleitungen.
Verbesserung: 
mit dem Tastaturecho im Eingabefeld für die Lautschrift werden jetzt auch Sonderzeichen wie Apostroph, Komma, Raute usw. angesagt.
Verbesserung: 
Ordinalzahlen in Aufzählungen und Überschriften werden von den SVOX-Stimmen jetzt korrekt angesagt ("Erstens", "Zweitens", "Drittens" usw.). Ebenso Datumsangaben mit vierstelligen Jahreszahlen.
Verbesserung: 
besonders kurze Audio-Dateien (kleiner als 20 Sekunden) werden nicht mehr in Phrasen zerlegt. Dies ermöglicht die Verwendung solcher Dateien für Titelangaben und Überschriften in Daisy-Büchern, die oftmals aus einer einzigen Phrase bestehen.
Verbesserung: 
bei der Ansage von Tabellenzellen in Daisy-Büchern werden die Einträge aus der ersten Zeile jetzt als Spaltentitel interpretiert, sofern eine der Spalten (mit Ausnahme der ersten) in Fettschrift formatiert wurde. Der Spaltentitel wird jeweils mit Stimme 2 vor dem Inhalt einer Tabellenzelle angesagt. Leere Tabellenzellen werden jedoch nicht vorgelesen bzw. angesagt.
Verbesserung: 
am Ende von Tabellen und Listen sowie optionalen Inhalten in Daisy-Büchern wird nicht nur das "Ende" angesagt, sondern auch, um was es sich handelt, also beispielsweise "Ende der Tabelle", "Ende der Liste", "Ende der Fußnote" usw.
Verbesserung: 
der eingebaute Screenreader sagt mit der Tastenkombination <Strg+F1> nun auch kurze Hilfetexte zu den einzelnen Optionen in einer Kontrollfeldliste an.
Verbesserung: 
die Geschwindigkeit des Daisy-Generators konnte durch eine bessere Speicherausnutzung und die Parallelisierung von Prozessen um Faktor vier gesteigert werden. Bücher, für die man bislang eine Stunde zur Generierung gebraucht hat, benötigen jetzt nur noch eine viertel Stunde. Diese Geschwindigkeit wird bei Mehrkernprozessoren noch übertroffen.
Verbesserung: 
das Installationsprogramm von RTFC nimmt bei Word 2007 und Word 2010 einige Anpassungen vor, die sich positiv auf die Arbeit mit einem Screenreader auswirken. So werden die Minisymbolleiste, die Livevorschau und der Navigationsbereich deaktiviert. Außerdem wird die Symbolleiste für den Schnellzugriff immer über dem Menüband angezeigt.
Verbesserung: 
die Unterstützung für den Screenreader Cobra der Firma BAUM wurde erweitert, so dass jetzt auch die Datei- und Verzeichnislisten in den Programmoptionen korrekt ausgelesen werden. Außerdem wird die Sprachausgabe ab Cobra Version 9.1 automatisch stumm geschaltet, wenn der RTFC-eigene Screenreader aktiv ist.
Bug-Fix: 
die automatische Phrasenerkennung hat bei der Umwandlung mehrerer Audio-Dateien in ein Daisy-Buch immer nur die erste Audio-Datei analysiert und die dabei ermittelten Werte für den Phrasenschnitt auf alle weiteren Dateien angewendet. Das hat bei Dateien mit unterschiedlicher Audio-Qualität und unterschiedlichem Pegel zu schlechten Phrasenschnitten geführt. Jetzt wird jede Datei separat analysiert und mit ihren eigenen Optimalwerten behandelt.
Bug-Fix: 
beim Löschen eines Druckers, der mit einem Netzwerkanschluss verbunden war, wurde der Anschluss nicht mit gelöscht.
Bug-Fix: 
der Alternativtext zu Grafiken, die in den Text eingebettet werden, wird jetzt an der korrekten Stelle in einem Hörbuch wiedergegeben.
Bug-Fix: 
Typografische Anführungszeichen wurden nicht in einen Daisy-Volltext übernommen. Zur besseren Lesbarkeit werden jetzt immer gerade Anführungszeichen verwendet.
Bug-Fix: 
beim Umwandeln von MP3-Dateien ins WAV-Format oder WAV-Dateien ins MP3-Format wurde in seltenen Fällen lediglich der Dateiname per Sprachsynthese angesagt.
Bug-Fix: 
bei Alternativtexten für Grafiken, die Zeilenwechsel enthielten, wurde in Hörbüchern "&#10;&#13;" angesagt und der Zeilenwechsel als solcher nicht berücksichtigt.
Bug-Fix: 
beim Umwandeln mehrerer getrennter Dokumente in Daisy wurde der Titel des ersten Dokuments mit einer falschen Stimme oder gar nicht angesagt.
Bug-Fix: 
bei der Ankündigung von Seitenzahlen in doppelten runden Klammern entsprechend dem E-Buch-Standard der Medienzentren wurden die Schwarzschrift-Seitenzahlen und -Seitenwechsel nicht korrekt wiedergegeben, wenn zwischen der Definition der Seitenzahl und dem Ende des Absatzes ein Seitenwechsel in Braille erfolgte.
Bug-Fix: 
in Word 2007 konnte es zu Abstürzen kommen, wenn das Braille- oder Daisy-Menü in der Multifunktionsleiste angeklickt wurde. Dies funktioniert nun unter der Voraussetzung, dass ein aktuelles Service Release von Microsoft für Word 2007 installiert ist.
Bug-Fix: 
Probleme mit der Darstellung und dem Ausdruck des LICH-Zeichens in Blindenkurzschrift unter Windows 7 wurden behoben. Anstelle des LICH-Zeichens wird jetzt ein Unterstrich verwendet.
Bug-Fix: 
der Hypertext-Assistent hat fälschlicherweise auch bei anderen Formaten als "Daisy" und "HTML" ein Unterverzeichnis mit dem Namen des Quelldokuments angelegt. Dieses blieb bei der Umwandlung jedoch leer.

7.03 
März 2011
Neu: 
mit dieser Version bieten wir erstmals eigene synthetische Stimmen zum Erzeugen von digitalen Hörbüchern an. Dabei handelt es sich um die SVOX Corporate Voices von Nuance Communications Inc. Diese Stimmen zeichnen sich v. a. durch eine klare und deutliche Aussprache und einen umfangreichen Wortschatz aus. Da keine synthetische Stimme perfekt ist, bietet RTFC die Möglichkeit, falsch ausgesprochene Wörter auf sehr einfache Weise per Umschrift oder Lautschrift zu korrigieren. Die dabei verwendete SAMPA-Lautschrift basiert auf reinen ASCII-Zeichen und ist leicht zu erlernen und zu handhaben. Die Stimmen sind auch mit Lizenz zum Veröffentlichen von Hörbüchern erhältlich.
Neu: 
diese Version ist für Windows 7 64 Bit, sowie Microsoft Word 2007 und Word 2010 32 Bit freigegeben.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Sound" können kurze Soundschnipsel in ein Hörbuch eingebunden werden. Die Sounddateien im Format .wav oder .mp3 werden wie Text behandelt, d. h. sie bilden jeweils eine eigene Phrase und führen nicht zu einem neuen Abschnitt im Hörbuch wie beim Braille-Tag "Datei". Das Dateiformat ist nicht auf die Samplingrate der verwendeten Stimme beschränkt, klingt aber bei ganzzahligen Teilern oder Vielfachen dieser Samplingrate am besten.
Neu: 
im Aussprachelexikon für die Sprachausgaben können über den Schalter "Sound" jetzt auch Sounddateien eingebunden werden, die als Ersatz für den Text im Feld "Suchen nach" wiedergegeben werden. Hier ist ebenfalls die Angabe von Dateien im .wav- oder .mp3-Format möglich. Die Arbeit mit dem Aussprachelexikon ist damit sehr flexibel geworden: man kann im gleichen Dialog sowohl einzelne Wörter als auch ganze Phrasen, sowie Stille (keine Eingabe für das Ersatzwort) oder Sounds angeben.
Neu: 
im Dialog "Lexikoneintrag" können Ausnahmen für die Sprachausgabe bei den SVOX-Stimmen auch in Lautschrift eingegeben werden. Dazu kann über die Angabe einer Wortklasse auch mit Wortstämmen gearbeitet werden, was die Nutzung des Aussprachelexikons deutlich effizienter macht als bisher.
Neu: 
das Aussprachelexikon bietet jetzt auch die Möglichkeit zum Export und Import von Lexikondateien. Dadurch können z. B. bereits vorhandene Aussprachelexika für die SVOX-Stimmen aus Fremdprodukten importiert werden.
Neu: 
beim Erzeugen von Hörbüchern mit synthetischer Sprache können jetzt auch Atemgeräusche hinzugefügt werden. Dies verleiht den synthetischen Stimmen einen natürlicheren Charakter. Die entsprechende Einstellung wird im Dialog "Audiodateien - weitere Optionen" in der Registerkarte "Sprachsynthese" vorgenommen.
Neu: 
die Gliederungsebene und die Seitenzahl für eine Audiodatei, die als Abschnitt in einem Daisy-Buch verwendet wird, kann jetzt direkt in der Liste der Quelldateien eingegeben werden. Mit <Pfeil nach links> und <Pfeil nach rechts> wird die Gliederungsebene festgelegt, durch Antippen einer Zahl erscheint ein Eingabedialog für die Seitenzahl. RTFC benennt die Dateinamen entsprechend um, wobei die Gliederungsebene mit "$1" bis "$6" angegeben wird und die Seitenzahl hinter einem Zahlzeichen vor der Dateiendung erscheint.
Neu: 
mit dem Menüpunkt "In Audio umwandeln" aus dem Daisy-Menü in Microsoft Word können Dokumente jetzt direkt in MP3 umgewandelt werden (ohne Zusatzdateien für Daisy). Da nach der Umwandlung sofort die Wiedergabe beginnt, kann diese Funktion auch zum Vorlesen von Dokumenten am PC genutzt werden.
Neu: 
mit dem Menüpunkt "Drucken" aus dem Braille-Menü in Microsoft Word können Dokumente in einem Arbeitsgang in Blindenschrift umgewandelt und gedruckt werden. Liegt das aktuelle Dokument bereits in Blindenschrift vor, erscheint sofort der Drucken-Dialog von RTFC. Andernfalls wird die Datei mit den aktuellen Standardeinstellungen umgewandelt. Als Ausgabeformat wird das zuletzt in den Standardeinstellungen gewählte Format verwendet.
Neu: 
die Einstellungen für die Ansicht im Braille-Viewer wurden um den Anzeigemodus "Braillezeile" erweitert. In diesem Modus wird die Normalansicht in Word mit einem Schriftgrad von 10 pt verwendet, so dass die Blindenschrift auf einer Braillezeile mit den meisten Screenreadern optimal dargestellt wird.
Neu: 
für die Braille-Tags "Kopfzeilentext" und "Fußzeilentext" wurde der Platzhalter "%n" geschaffen, mit dem eine fortlaufende Nummerierung der Braille-Seiten innerhalb einer Schwarzschrift-Seite möglich ist. Da eine Seite im Original-Dokument i. d. R. mehrere Seiten in Blindenschrift einnimmt, kann dies die Orientierung für den Leser erleichtern. Schreiben Sie als Wert für das Tag "Fußzeilentext" beispielsweise "%b-%n", so erhalten Sie als Resultat eine fortlaufende Nummerierung der Schwarzschrift-Seiten in der Form "1-1", "1-2", "1-3", "2-1", "2-2" usw.
Neu: 
beim Navigieren innerhalb der Dialoge werden verschiedene Dialogelemente durch unterschiedliche Sounds angekündigt. Dies erleichtert die Bedienung durch akustische Rückmeldungen. Auf diese Weise kann z. B. der Status einer Checkbox akustisch erkannt werden, bevor ihn ein Screenreader per Sprachausgabe ansagt.
Neu: 
die Zoomfunktion für Dialoge erlaubt jetzt eine bis zu 10fache Vergrößerung, so dass vom aktuellen Dialog nur noch ein stark vergrößerter Ausschnitt sichtbar bleibt. Das gerade aktive Dialogelement wird bei der Tastaturnavigation immer in den sichtbaren Bereich verschoben. Nicht sichtbare Teile eines Dialogs können auch durch Bewegen des Mauszeigers an den Bildschirmrand sichtbar gemacht werden.
Neu: 
RTFC verfügt jetzt über einen eingebauten Screenreader, der alle Dialoginhalte über eine Sprachausgabe vorlesen kann. Dies kann als Alternative zu herkömmlichen Screenreader dienen, da die RTF-eigene Sprachausgabe deutlich mehr kontextbezogene Informationen ansagt als jeder Screenreader. Ebenso kann der eingebaute Screenreader als Eingabehilfe für Anwender verwendet werden, die nicht zwingend auf einen Screenreader angewiesen sind. Dabei ist eine beliebige Kombination mit der eingebauten Vergrößerungsfunktion möglich.
Verbesserung: 
über das Datei- oder Kontextmenü im Windows-Explorer können jetzt auch Dateien mit der Endung .wav oder .mp3 in den Hypertext-Assistent geladen oder direkt umgewandelt werden.
Verbesserung: 
beim Erzeugen von Daisy-Büchern werden jetzt automatisch Seitenzahlen für die Seitennavigation generiert, wenn im Quelldokument manuelle Seitenwechsel vorhanden sind. Voraussetzung ist, dass die Startseite mit einem Braille-Tag oder über die Angabe der Seitenzahl in doppelten runden Klammern definiert wurde. Diese Verbesserung sorgt für ein einheitliches Verhalten von RTFC bei Braille und Daisy, auch im Hinblick auf die Konvertierung reiner Textdateien.
Verbesserung: 
mit der Option "Akronyme buchstabieren" für die Sprachsynthese werden jetzt auch 2-stellige Toplevel-Domains in Internet-Adressen buchstabiert.
Verbesserung: 
mit der Option "Zahlenaussprache korrigieren" für die Sprachsynthese werden jetzt auch Versionsnummern mit einem Punkt zwischen Zahlen korrigiert. Diese werden von Sprachausgaben gerne mit Uhrzeitangaben verwechselt, obwohl die Uhrzeit im Deutschen mit Doppelpunkt und nicht mit Punkt geschrieben wird.
Verbesserung: 
mit der Option "Zusatzinformation: Listen und deren Gliederung" werden jetzt auch Ordinalzahlen mit Stimme 2 vorgelesen, wenn sie am Anfang von Absätzen stehen, die nicht Bestandteil einer Aufzählung, Nummerierung, Fuß- und Endnote oder Überschrift sind. Außerdem werden Spiegelstriche (Aufzählungszeichen) jetzt mit einem dezenten Signalton wiedergegeben, anstatt diese laut anzusagen.
Verbesserung: 
die Option "Absatzformatierungen aus dem Dokument übernehmen" wirkt jetzt auch innerhalb von Aufzählungen und Nummerierungen auf den linken und rechten Rand. Wenn die Option deaktiviert wird, erscheinen auch alle Aufzählungen und Nummerierungen linksbündig. Der hängende Einzug bleibt dabei dennoch erhalten.
Bug-Fix: 
der Wortlisten-Generator hat die Zeichen "C mit Cedille" und "N mit Tilde" fälschlicherweise als Vokale interpretiert.
Bug-Fix: 
Die Einstellung für die maximale Gliederungsebene wurde nicht korrekt im Textprofil gespeichert.
Bug-Fix: 
in Blindenkurzschrift konnte es zu einer falschen Darstellung von Fußzeilentext kommen, wenn der Text nach der Kürzung ein "ACH"-Zeichen (Punkte 56) enthielt. Außerdem war die Verwendung von Prozentzeichen in einer Überschrift problematisch, da diese im Kopf- und Fußzeilentext fälschlicherweise als Platzhalter interpretiert wurden.
Bug-Fix: 
Aufzählungszeichen in Textdateien, denen außer einem Leerzeichen kein weiterer Text folgte, verhinderten die Konvertierung dieser Dateien. Dabei trat keine Fehlermeldung auf, jedoch wurde auch keine Zieldatei erzeugt.
Bug-Fix: 
bei Quelldateien, die mit Microsoft Word 2007 oder 2010 verfasst wurden, konnte es vorkommen, dass automatische Querverweise oder Stichwörter nicht aufgelöst bzw. gefunden wurden. Der Grund waren diverse Erweiterungen in der RTF-Syntax seitens Microsoft, die jetzt ebenfalls berücksichtigt werden.
Bug-Fix: 
Grafiken, die mit relativen Pfaden über INCLUDEPICTURE-Felder in ein Word-Dokument eingebunden wurden, konnten nicht in den Hypertext übernommen werden, wenn Schrägstriche anstelle von Backslashes im Pfad verwendet wurden oder die Dateinamen Leerzeichen enthielten.

7.02 
Juli 2010
Neu: 
Jetzt können auch Audiodateien als Quelldateien verarbeitet werden. Sinnvoll ist dies besonders zum Erzeugen von Daisy-Büchern oder zum Konvertieren von WAV-Dateien ins MP3-Format. Es ist aber auch möglich, MP3-Dateien erneut zu encodieren, um sie z. B. zu verkleinern (geringere Bitrate) oder MP3-Dateien in WAV zu konvertieren.
Audiodateien und Textdokumente können gemischt werden, um Hörbücher teils mit synthetischer Sprache, teils mit Originaltönen und professionellen Sprechern zu erzeugen.
Neu: 
RTFC hat eine hervorragende vollautomatische Phrasenerkennung, die bei Sprache sehr gut funktioniert und für eine saubere Phrasennavigation in Daisy-Büchern sorgt. Das geht auch mit Musikdateien, ist hier aber weniger sinnvoll, weil keine klaren Gesetze in der Musik herrschen wie bei Sprache, wo Sprecher automatisch längere Pausen zwischen Sätzen machen. Mit der automatischen Phrasenerkennung können Audio-Bücher ohne großen manuellen Aufwand ins Daisy-Format überführt werden.
Neu: 
Für die neuen Audio-Funktionen wurde der Dialog "Sprachausgabe - weitere Optionen" komplett neu entwickelt. Er beinhaltet jetzt 3 Registerkarten: "Sprachsynthese", "Audioimport" und "Audioexport". Darin werden die entsprechenden Parameter für diese 3 Kategorien eingestellt.
Die Standardeinstellungen wurden so gewählt, dass sie zu guten Ergebnissen beim Erzeugen von Hörbüchern führen. Es ist also nicht unbedingt notwendig, sich mit den Gesetzmäßigkeiten der Phrasenerkennung oder der Audio-Komprimierung auseinander zu setzen. Für die Umwandlung von Dokumenten in Hörbücher genügt die Auswahl der gewünschten Stimme. Die Möglichkeit zur benutzerdefinierten Einstellung aller Parameter steht dennoch für fortgeschrittene Anwender zur Verfügung.
Neu: 
Es gibt 2 neue Ausgabeformate: "Audiodatei (*.wav)" und "Audiodatei (*.mp3)". Diese entsprechen den bisherigen Formaten "SAPI-Sprachausgabe (*.wav)" und "SAPI-Sprachausgabe (*.mp3)".
Neu: 
Durch die Möglichkeit, Audiodateien als Quelldateien zu verarbeiten, kann man Daisy-Bücher auch ohne Sprachsynthese erzeugen. Dabei wird vorhandenes Tonmaterial wie Vorträge, Hörspiele, aufgezeichnete Rundfunksendungen usw. als Ausgangsmaterial verwendet. Dies kann genutzt werden, um z. B. bereits vorhandene Audio-Bedienungsanleitungen oder Podcasts nachträglich zu daisyfizieren. Die Quelldateien können dabei wie Überschriften in Dokumenten nummeriert werden, um eine Überschriftshierarchie für ein Daisy-Buch vorzugeben, das aus mehreren Audiodateien generiert wird. Zusätzlich oder alternativ dazu können auch Seitenzahlen innerhalb der Dateinamen angegeben werden, um eine Seitennavigation zu ermöglichen.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Datei" aus der Registerkarte "Einfügen" können jetzt auch Audio-Dateien eingebunden werden. In Daisy-Büchern werden Audio-Dateien auf diese Weise auf gleicher Ebene wie der zuletzt generierte Abschnitt eingefügt.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Listenformatierung ignorieren" können Aufzählungen und Nummerierungen linksbündig, ohne hängenden Einzug, umgesetzt werden. In Zusammenhang mit dem Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" ergibt sich daraus die Möglichkeit, Aufzählungen und Nummerierungen mit einem Erstzeileneinzug zu formatieren.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Maß für Erstzeileneinzug" kann die Anzahl Zeichen für einen Erstzeileneinzug festgelegt werden. Dieses Maß wirkt sich auch auf die Einrückung in Verzeichnissen aus. Im Inhaltsverzeichnis bewirkt ein Maß von 4 und höher, dass Überschriften mit Folgezeilen hängend formatiert werden.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Verborgene Ankündigungszeichen anzeigen" werden alle Ankündigungszeichen in Braille wiedergegeben, auch wenn sie im Quelldokument verborgen formatiert wurden. Verborgene Ankündigungszeichen im Dokument tragen dazu bei, dass es weiterhin für Sehende ausgedruckt werden kann, ohne die in der Schwarzschrift ungewohnten Ankündigungszeichen wiederzugeben. In Blindenschrift dagegen können die Ankündigungszeichen für den Leser wichtig sein.
Neu: 
Für die Braille-Tags "Kopfzeilentext" und "Fußzeilentext" wurde der neue Platzhalter "%w" geschaffen, mit dem nachfolgender Text an den rechten Rand der Kopf- oder Fußzeile verschoben wird. Auf diese Weise lassen sich z. B. Seitenzahlen, die mit den Platzhaltern "%b" oder "%p" angegeben werden, rechtsbündig darstellen.
Neu: 
Die grafische Oberfläche von RTFC verfügt jetzt über eine eigene Zoomfunktion, mit der die Dialoge skaliert werden können. Dadurch wird die Nutzung des Programms auf Bildschirmen mit einer hohen Auflösung erleichtert.
Verbesserung: 
Das Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" erzwingt den Erstzeileneinzug auch bei kurzen Zeilen.
Verbesserung: 
Symbole, die über Symbolfelder in Microsoft Word erzeugt wurden, werden in HTML und HTML Help jetzt auch mitten in einem Absatz korrekt umgesetzt.
Verbesserung: 
Als Titel für Daisy-Bücher wird jetzt der Dateiname herangezogen, sofern der Titel weder im Quelldokument noch über die RTFC-Einstellungen definiert wurde.
Verbesserung: 
Fremdsprachliche Einschübe in Hörbüchern (vorübergehender Wechsel auf Stimme 2) sind jetzt auch innerhalb von Überschriften möglich. Außerdem funktionieren fremdsprachliche Einschübe jetzt auch in Daisy-Büchern mit Braille als Volltext. Es wird sowohl das Braille-System der jeweiligen Fremdsprache als auch die gewünschte Stimme zum Vorlesen des Textes verwendet.
Verbesserung: 
Wenn ein Abschnitt in einem Hörbuch lediglich ein PAUSE-Tag enthält, wird er jetzt als nicht leer betrachtet. Auf diese Weise können Sprechpausen zwischen Überschriften eingefügt werden.
Verbesserung: 
Wenn Alternativtexte für Grafiken in einem Dokument über E-Buch-Tags definiert werden, entfallen die Alternativtexte aus den Grafik-Eigenschaften.
Verbesserung: 
Die Ankündigungszeichen für einen Einschub in Mathematikschrift werden am Satzende nicht mehr als solche erkannt. Dadurch kann die Zeichenfolge "Ausrufezeichen-Komma" in korrekter Form als Satzzeichen umgesetzt werden.
Verbesserung: 
Die Menüpunkte für Braille-Tags im Braille- und Daisy-Menü in Microsoft Word werden jetzt auch im Einsteiger-Modus angezeigt (nur bei der Professional Edition).
Verbesserung: 
Werte für die Braille-Tags "Blindenschrift-Seitenzahl" und "Schwarzschrift-Seitenzahl" können jetzt auch mit den Cursortasten (hoch/runter) gewählt werden.
Verbesserung: 
Die Kennzeichnung der Schwarzschrift-Seitenwechsel mit den Punkten "23" in Blindenschrift ist jetzt auch am Anfang einer Überschrift möglich, wenn der Seitenwechsel unmittelbar vor der Überschrift stattfand.
Verbesserung: 
Das Ladeverhalten des Dialogs "Braille-Tag einfügen" im Zusammenhang mit dem Screenreader JAWS wurde deutlich verbessert. Auf langsamen Rechnern konnte es je nach JAWS-Version einige Sekunden dauern, bis der Dialog nach dem Anklicken im Braille- oder Daisy-Menü erschien. Das Verhalten entspricht jetzt dem der übrigen Dialoge (z. B. "Standardeinstellungen").
Bug-Fix: 
Der Status für den Menüpunkt "Braille-Tags anzeigen" aus dem Daisy-Menü in Microsoft Word wird jetzt korrekt angezeigt (aktiviert oder nicht aktiviert).
Bug-Fix: 
Bei Eingabe der Endung ".dvs" für die Zieldatei wird das Ausgabeformat jetzt wieder automatisch auf "Blindenvollschrift" und nicht auf "Blindenbasisschrift" gesetzt.
Bug-Fix: 
Die Zeichen für Rahmen und Linien im Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" werden jetzt auch nach einem Update der Software auf Version 7 korrekt angezeigt und stimmen wieder mit der Darstellung beim Konvertieren in Blindenschrift überein.

7.01 
Januar 2010
Neu: 
Diese Version ist für Windows 7 32 Bit freigegeben. In diesem Zusammenhang wurde das Standardzielverzeichnis direkt ins Benutzerprofil verlegt.
Neu: 
Ein Daisy-Menü in Microsoft Word erlaubt eine einfache Umwandlung des aktuellen Dokuments in Daisy, so wie das bisher schon für die Blindenschrift möglich war. Wer zum ersten Mal mit dem Programm arbeitet, muss lediglich den Menüpunkt "Standardeinstellungen" aufrufen und über den Schalter "Erweitert" die gewünschten Stimmen auswählen. Danach kann die Umwandlung mit den gewählten Stimmen direkt über das Menü durchgeführt werden.
Neu: 
Mit den Ausgabeformaten "Daisy 2.02 Audio mit Braille" und "HTML 4.0 Braille mit CSS" kann der Volltext in Daisy-Büchern und auf HTML-Seiten jetzt auch in Blindenschrift dargestellt werden. Dies erlaubt das Lesen eines Daisy-Buches oder einer Internet-Seite auf einer Braillezeile in Kurzschrift. Im Falle von Daisy-Büchern wird der Text in Schwarzschrift vorgelesen, aber auf der Braillezeile erscheint bei geeigneten Playern der Text in Blindenschrift.
Die Optionen für die Umwandlung in Blindenschrift können über die Schaltfläche "Braille" in den erweiterten Einstellungen für das jeweilige Ausgabeformat gewählt werden.
Neu: 
Im Dialog für die Auswahl der Sprachausgabe kann jetzt über die Schaltfläche "Lexikon" ein Aussprachelexikon für jede Sprache verwaltet werden. Hier ist es möglich, die Aussprache für Satzteile, einzelne Wörter, Teile von Wörtern oder Sonderzeichen zu korrigieren. Jeder Lexikoneintrag kann auf einen bestimmten Stimmenhersteller oder eine bestimmte Stimme beschränkt werden. Standardmäßig gilt ein Lexikoneintrag für eine bestimmte Sprache wie "Deutsch" oder "Englisch". Die Lexika sind nicht auf wenige Einträge begrenzt, sondern können den kompletten Wortschatz einer Sprache aufnehmen, ohne dass bei der Umwandlung ein nennenswerter Geschwindigkeitsverlust bemerkbar ist.
Neu: 
Im Dialog für die Auswahl der Sprachausgabe kann jetzt mit der Leertaste eine Stimmenvorschau (Ansage der Stimmenparameter) abgerufen werden. Dies gilt auch für den Lexikon-Dialog und beim Hinzufügen oder Ändern eines Lexikoneintrags. In den Eingabefeldern für "Suchen" und "Ersetzen" muss der Cursor am Anfang des Feldes stehen, damit die Stimmenvorschau über die Leertaste möglich ist.
Neu: 
Mit der Option "Optionale Inhalte ansagen" kann Stimme 2 auch zur Ansage optionaler Inhalte wie Fußnoten, Kommentare, Randnotizen und Anmerkungen verwendet werden. Dies betrifft nur die Ansage dieser Inhalte und nicht die Inhalte selbst, die bereits in der Version 7.0 mit Stimme 2 vorgelesen werden konnten.
Neu: 
Beim Umwandeln von Dokumenten in Daisy kann jetzt festgelegt werden, welche Teile eines Dokuments als Gruppen in Daisy zugänglich sein sollen. Das können Listen, Tabellen, Grafiken oder Textblöcke sein. Bei einer "Formatkonvertierung" sind die Gruppen abgeschaltet, da manche Player Schwierigkeiten bei der Navigation mit Gruppen haben. Bitte achten Sie darauf, dass die Gruppen in den standard- oder dokumentenspezifischen Einstellungen abgeschaltet sind, wenn Ihr Player keine Gruppen unterstützt. Deaktivieren können Sie diese Optionen in der neuen Registerkarte "Gruppen" im Dialog "Layout".
Die Gruppennavigation kann sehr nützlich sein, wenn Dokumente keine anderen Navigationsmöglichkeiten bieten, weil sie z. B. keine Überschriften oder Seitenzahlen enthalten.
Neu: 
Mit der Zeichenfolge "" kann eine Gruppe für Daisy definiert werden. Diese Gruppe wird unabhängig von den Einstellungen für Gruppen umgesetzt.
Neu: 
Beim Umwandeln von Dokumenten in Daisy oder ein Audio-Format wird bei erfolgreichem Ende ein Sound ausgegeben. Dies ist hilfreich, da die Umwandlung bei größeren Büchern mehrere Minuten dauern kann und man so auf das Ende aufmerksam gemacht wird. Wer den Sound nicht haben möchte, kann die Datei Done.wav im Unterverzeichnis "Sounds" im RTFC-Programmverzeichnis löschen.
Neu: 
Die Braille-Tags für Daisy wurden um das Tag "Pause" erweitert, so dass jetzt auch Pausen mit mehreren Sekunden Dauer in einem Daisy-Buch gemacht werden können.
Neu: 
Die Braille-Tags für Daisy wurden um das Tag "Tonhöhe" erweitert, so dass jetzt auch die Tonhöhe einer Stimme geändert werden kann. Allerdings bieten nicht alle Stimmen diese Möglichkeit, so dass eine geeignete Stimme vorausgesetzt werden muss.
Neu: 
Bei den Ankündigungszeichen für Tabellen und Grafiken ist ein neues Meta-Zeichen verfügbar. Mit "\w" wird eine horizontale Linie ausgegeben. Das Zeichen "\w" kann alleine stehen oder von einem Zeichen gefolgt werden, dass die Linienart bestimmt.
Neu: 
Die Standardeinstellungen für die verschiedenen Ausgabeformate werden jetzt im Benutzerprofil gespeichert. Dies hat für Anwender, die als einziger Benutzer auf einem Einzelplatzrechner arbeiten, keine Auswirkung. Jedoch ermöglicht es im Mehrbenutzer- oder Netzwerkbetrieb mit sog. "roaming profiles" zu arbeiten, so dass jeder Benutzer an jedem Arbeitsplatz im Netzwerk die gleichen Einstellungen vorfindet und durch Änderungen nicht die Einstellungen anderer Benutzer überschreiben kann. Dieses Feature kommt vor allem Schulen entgegen, bei denen RTFC in EDV-Räumen oder an mehreren Lehrer-PCs im gleichen Netzwerk installiert ist.
Neu: 
Nun wird auch bei der Umsetzung von Daisy-Büchern der E-Buch-Standard des Arbeitskreises Medienzentren der Bundesfachkommission für die Überprüfung von Lehr- und Lernmitteln für blinde Schülerinnen und Schüler unterstützt. Damit können Fachbücher, die bereits für die Umsetzung in Blindenschrift vorbereitet wurden, unverändert in Daisy-Bücher konvertiert werden. Durch die Umsetzung der E-Buch-Tags ergeben sich für blinde Hörer zusätzliche Informationen über bestimmte Elemente eines Buches.
Verbesserung: Bislang konnten Dateien im RTB- oder RTT-Format ("Rich Text Braille" bzw. "Rich Text Computerbraille") nur dann mit RTFC fertig gestellt werden, wenn es sich um Dateien im RTF-Format handelte. Jetzt können auch reine Textdateien mit einer der Endungen .RTB, .RTT oder .NOT (für "Musiknoten") mit RTFC fertig gestellt werden. D. h. der Inhalt der Dateien bleibt unverändert, aber der Seitenumbruch wird von RTFC durchgeführt, falls die Datei nicht bereits druckfertig aufbereitet ist. Dabei ist darauf zu achten, dass Dateien, die bereits Seitenzahlen enthalten, durch die Einstellungen im Textprofil nicht zusätzliche Seitenzahlen bekommen sollten. Das Textprofil muss ggf. entsprechend angepasst werden.
Verbesserung: 
Wenn die Option "Seitenzahlen" im Dialog "Layout" deaktiviert ist, werden Seitenzahlen in einem Daisy-Buch jetzt nicht mehr angesagt. Die Seitenzahlen werden dennoch in das Daisy-Buch übernommen, so dass die Seitennavigation möglich bleibt.
Verbesserung: 
Mit der Option "Zusatzinformationen: Listen und Gliederung" im Dialog "Sprachausgabe - Textbereiche" werden jetzt auch Aufzählungszeichen (Spiegelstriche) angesagt.
Verbesserung: 
Als Bitraten für den MP3-Encoder können jetzt auch die kleineren Bitraten "16 kbps" und "48 kbps" gewählt werden. Mit "48 kbps" kann bei reinen Sprachaufnahmen noch eine gute Qualität bei geringerer Dateigröße erzielt werden.
Verbesserung: 
Beim Erzeugen von Daisy-Büchern mit der Option "Sätze als Phrasen verwenden" im Dialog "Gliederung" wird jetzt die Phrasenlänge überwacht. Wird ein Satz deutlich länger als 15 Sekunden, wird er automatisch in mehrere Phrasen aufgeteilt.
Verbesserung: 
Da Daisy-Bücher ohne Titel nicht zulässig sind, wird für den Titel jetzt immer "Unbenannt" eingesetzt, sofern der Titel weder im Quelldokument noch über die RTFC-Einstellungen definiert wurde.
Verbesserung: 
SAPI-Stimmen mit einer Samplingfrequenz von 11 oder 16 kHz werden jetzt in bestmöglicher Tonqualität wiedergegeben. Da die Audiodateien in Hörbüchern nur mit einer bestimmten Samplingfrequenz erzeugt werden können, sollten ausschließlich Stimmen mit der gleichen Samplingfrequenz innerhalb eines Buches verwendet werden.
Verbesserung: 
Die Option "Trennseite nach jeder Seite" im Dialog "Drucken" wurde zur besseren Verständlichkeit in "Duplexdruck" umbenannt. Die Option erscheint nur bei Druckern, mit denen ein doppelseitiger Ausdruck möglich ist. Standardmäßig ist die Option aktiviert. Wenn sie deaktiviert wird, erfolgt der Ausdruck auch auf einem Duplexdrucker nur einseitig. Technisch wird dies nach wie vor dadurch erreicht, dass eine Trennseite nach jeder Seite eingefügt wird, somit sind alle geraden Seiten (also die Rückseiten eines Blattes) leer.
Verbesserung: Bei weitzeiliger Ausgabe in Blindenschrift ("Doppelter Zeilenabstand") wirkt die Absatzkontrolle jetzt nicht mehr auf einsame Zeilen am Seitenende oder -anfang, da bei weitzeiliger Ausgabe ohnehin einsame Zeilen erwünscht sind.
Verbesserung: 
Das Installationsprogramm prüft jetzt, ob eine Office-Anwendung aktiv ist, die bei der Installation nicht aktiv sein darf. In diesem Fall wird eine Meldung mit der Aufforderung ausgegeben, die betreffende Anwendung zu schließen.
Bug-Fix: 
Bei der Verwendung von geschweiften und eckigen Klammern konnte es bei der Umwandlung in reinen Text und Blindenschrift vorkommen, dass die Klammern durch einen Zeilenwechsel vom Wort getrennt wurden. Das wirkte sich besonders im Zusammenhang mit E-Buch-Tags negativ aus, da die Typangabe innerhalb eines Tags oftmals in eckigen Klammern dargestellt wird.
Bug-Fix: 
Beim Import von reinem Text wurden Überschriften nach Seitenwechseln nicht erkannt, wenn die Option "Seitenwechsel beibehalten" für den Textimport aktiviert war.
Bug-Fix: 
Bei der aktiven Silbentrennung konnte es beim Umwandeln in Blindenschrift vorkommen, dass am Ende eines Wortes ein Trennstrich ausgegeben wurde. Dieses Problem wurde im Braille-Modul behoben.
Bug-Fix: 
Mit dem Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" konnte der Einzug für den ersten Absatz in einem Dokument nicht deaktiviert werden.
Bug-Fix: 
Wenn auf einen hängenden Absatz mit Tabulator eine Leerzeile folgte, wurde diese nicht übernommen, auch wenn die Option "Leerzeile nach Absätzen übernehmen" aktiv war.

7.0 
Juli 2009
 
Release von Version 7 mit integriertem Daisy-Generator.

[<< Zurück] Was zeichnet RTFC gegenüber ähnlichen Produkten aus?

[Weiter >>] Änderungsgeschichte des Braille-Moduls

Erstellt: 01.12.2010 18:00   Aktualisiert: 18.11.2018 16:00
Autor: Dipl.-Ing. (FH) W. Hubert
Copyright © 2018 Alle Rechte vorbehalten.